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News

26.08.2010

Virtuelle Realitäten

In den letzten Jahren hat sich die Technik rasant weiter entwickelt: Computerspiele und Filmeffekte wirken heutzutage so authentisch, dass sie kaum noch von der Realität zu unterscheiden sind. Die entsprechenden Programme dazu schreiben Computerexperten. Diese werden künftig an der SRH Hochschule Heidelberg ausgebildet.

Der neue Studiengang Virtuelle Realitäten (B.Sc.) ist dabei in drei Schwerpunkte aufgeteilt: Game Entwicklung, Flugsimulatorentechnik und Filminformatik. Für Prof. Dr. Tobias Breiner, Professor und Prodekan der Fakultät für Informatik, hat der neue Studiengang zukunftsträchtiges Potential: „Das Thema Virtuelle Realitäten wird in den kommenden zehn Jahren noch stark auf uns zukommen. Die Spieletechnologie und die Kinofilmbranche florieren und Spezialisten werden händeringend gesucht.“

Entsprechend der künftigen Herausforderungen müssen die Studierenden schon jetzt einiges an Fähigkeiten mitbringen: „Der Studiengang kommt mit vielen anderen Disziplinen in Berührung, wie beispielsweise der Mathematik, Physik oder auch der Wahrnehmungspsychologie. Die Studierenden müssen ein logisches und abstraktes 3D-Vorstellungsvermögen haben und natürlich sollte auch eine entsprechend kreative Ader vorhanden sein“, so Breiner.

Die praktische Umsetzung während dem Studium wird auch hier groß geschrieben: Zwar werden die Studierenden mit viel Theorie konfrontiert, die Inhalte werden jedoch direkt vor Ort angewendet. Jeder Student entwickelt sein sogenanntes Meisterstück, das er später bei seiner Bewerbung vorweisen kann. Eine praktische Station im dritten Jahr bringt die Studierenden bereits während dem Studium mit potentiellen Arbeitgebern in Kontakt: „Alle absolvieren ein sechsmonatiges  Betriebspraktikum in einem Unternehmen. Wir haben damit schon gute Erfahrungen gemacht. Einige unserer Studierenden hatten bereits vor ihrem Abschluss einen festen Job in der Tasche“, so Prof. Dr. Tobias Breiner.

Der Studiengang Virtuelle Realitäten (B.Sc.) richtet sich an computerinteressierte Abiturienten und Abiturientinnen und startet zum Oktober 2010. Studieninteressierte können sich noch bis Anfang September bewerben.