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Hochschule Fakultäten Fakultät für Wirtschaft Exkursion zum ALDI Logistikzentrum Ketsch

Exkursion zum ALDI Logistikzentrum Ketsch ALDI expandiert international weiter

Um mit Führungskräften in Unternehmen der Region über Themen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre zu diskutieren, besuchten 25 Studierende der Fakultät für Wirtschaft mit ihrem Dozenten Kay-Uwe Messmer das Logistikzentrum von ALDI in Ketsch bei Heidelberg. Schwerpunkt der Exkursion waren die strategische Ausrichtung und Organisation sowie die Warenlogistik der Handelskette, die mit einem Jahresumsatz von rd. 30 Milliarden Euro Platz eins vor Lidl und Netto belegt. Der Aufteilung des deutschen Marktes in ALDI Süd und ALDI Nord bereits in den 1960er Jahren folgte eine regionale Unternehmensorganisation, aus der bei ALDI Süd 30 Regionalzentren hervorgingen, die jeweils 60-70 ALDI Filialen betreuen. Das Regionalzentrum Ketsch umfasst an seinem Standort zudem die Kaffeeverarbeitung und -verpackung für alle Filialen in Süddeutschland und weltweit. Hierzu gehören die USA mit rd. 1700 Filialen (die Nachfrage ist so groß, dass ALDI dort mit Expandieren nicht hinterher kommt) und Australien mit rd. 500 Filialen. Der australische ALDI Kaffee kommt also aus Ketsch. Geschäftsführer Jens Daniel verriet noch einiges mehr aus dem ungeheuer pragmatischen ALDI Konzept, das auf flache Hierarchien und Bescheidenheit in PR und Marketing setzt. Von der Dauerniedrigpreisstrategie und dem überschaubaren Sortiment von nur ca. 1.400 Artikeln will ALDI weder in Deutschland noch international abrücken, dies sei das USP der Handelskette, wenngleich in Deutschland mit dem neuen Filialdesign Eingeständnisse an gestiegene Erwartungen gemacht werden müssen.