Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet SRH Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Hochschule Forschung Projekte Wired by Music
Wired by Music Headerbild

Wired by Music

Wie kann Musiktherapie bei depressiven Jugendlichen erfolgreich eingesetzt werden? Dieser Frage geht die Pilotstudie „Wired by Music“ nach.

Was erforschen wir?

Musik spielt im Jugendalter eine zentrale Rolle. Es ist also nur konsequent, Musik in der Therapie depressiver Jugendlicher zu nutzen und sich das Potential der von Jugendlichen mit Musik verknüpften, positiven Assoziationen für therapeutische Maßnahmen zu erschließen. Hier setzt das Forschungsprojekt „Wired by Music“ an. Die Pilotstudie untersucht eine neue musiktherapeutische Behandlung für Jugendliche mit einer depressiven Episode oder einer Dysthymie, die sich schon in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung befinden.

Ziel der Studie ist es zu überprüfen, ob durch Musiktherapie eine deutliche Verringerung depressiver Symptome erreicht werden kann. Gleichzeitig soll getestet werden, ob die Durchführung der Diagnostiktermine und der Musiktherapie auch für eine große Studie in Zukunft möglich ist.

Probanden gesucht!

Dafür suchen wir:

• Jugendliche mit einer depressiven Episode oder Dysthymie im Alter von 13-17 Jahren

• Musikalische Vorkenntnisse sind für eine Teilnahme nicht erforderlich! Wir bieten:

• 12 kostenlose Einzelsitzungen Musiktherapie • 60 € Aufwandsentschädigung (für 3 Diagnostiktermine à 120-150 Minuten

Mit wem machen wir das?

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg durchgeführt.

Wie machen wir das?

Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren erhalten zwölf kostenlose Musiktherapie-Einzelsitzungen in der Ambulanz auf dem Campus der SRH Hochschule Heidelberg. Die jungen Menschen nähern sich musikalisch ihren Emotionen und vertonen sie in gemeinsamen Improvisationen. Klavier, Gitarre und Percussion- Instrumente stehen dafür bereit. Auch musikalische Rollenspiele und das gemeinsame Erstellen von Playlists sind Teil der Behandlung.

Zu Beginn, am Ende und nach drei Monaten werden Daten zu den Teilnehmenden erhoben. Die Probanden beantworten dabei Fragebögen, lassen ihre Herzrate messen und geben eine Haarprobe ab. Ziele der Musiktherapie mit depressiven Jugendlichen sind die Förderung bestehender Stärken, der Aufbau positiver Aktivitäten, Steigerung des Selbstwertgefühls und die Erkennung und Verarbeitung von Gefühlen.

Wer macht das?

Das interdisziplinäre Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. med. Franz Resch, Prof. Dr. Thomas Hillecke und PD Dr. Michael Kaess setzt sich aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der SRH Hochschule Heidelberg und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg zusammen.

Wie machen Studierende mit?

Im Projekt übernehmen studentische Hilfskräfte das Assessment sowie die Rekrutierung der Probanden.

Wer bezahlt das?

Das Projekt wird von der Robert-Enke-Stiftung gefördert.

Robert-Enke Stiftung

Ihre Ansprechpartnerin

Josephine Geipel

Josephine Geipel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

an der Fakultät für Therapiewissenschaften, Musiktherapie, sowie am Institut für Angewandte Forschung, Projekt Wired by Music
Raum 1.19
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 8223-029 E-Mail schreiben