Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Zertifizierte Fachkraft im Umgang mit herausforderndem Verhalten in der pädagogisch-pflegerischen Praxis (15 ECTS)

 

Zertifizierte Fachkraft im Umgang mit herausforderndem Verhalten in der pädagogisch-pflegerischen Praxis (15 ECTS)

Zertifikatsstudium des Institut für wissenschaftliche Weiterbildung und Personalentwicklung der SRH Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der SRH Fachschule für Sozialwesen Heidelberg.

Voraussetzungen: Staatl. anerkannte Ausbildung oder Bachelor-Abschluss im Sozial- oder Gesundheitswesen und mind. 1-jährige Berufserfahrung nach Ausbildung oder Studium. 

Gewinnen Sie Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen! Stärken Sie Ihre Kompetenzen für einen professionellen Umgang mit schwierigen Situationen in pädagogischen oder pflegerischen Arbeitsgebieten. Erarbeiten Sie sich fallbezogen eine fachliche Expertise, die Sie und Ihr Team weiterbringt. Praxisorientiert!

 

 

 

 

Alle Fakten auf einen Blick

  • Oktober 2018 bis Juli 2019
  • 7 Module jeweils an 2 Tagen (freitags und samstags)
  • 12-18 Teilnehmende
  • Kosten: 1.960,-- € regulärer Preis ; Sonderpreis SRH Alumni 1.760,-- €
  • 15 ECTS (davon entfallen 140 Std. auf die Präsenzveranstaltung sowie 235  Std. auf die Vor- und Nachbereitung inkl. Fallarbeit)

Inhalte der Module im Überblick

  • Modul 1:  Haltung und Beziehungsgestaltung 
  • Modul 2:  Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten
  • Modul 3:  Biographisches Arbeiten
  • Modul 4:  Fallarbeit und kollegiale Beratung
  • Modul 5:  Traumapädagogik
  • Modul 6:  Macht und Gewalt
  • Modul 7:  Vorstellung der Fallarbeiten

Kompetenzformulierungen für dieses Zertifikatsstudium

Modul 1: Haltung und Beziehungsgestaltung

Die Teilnehmenden kennen zentrale Faktoren ressourcenorientierter Haltung und Beziehungsgestaltung im Umgang mit Personen, die herausfordernde Verhaltensweisen zeigen.

Die Teilnehmenden setzen sich kritisch mit ihrem eigenen professionellen Selbstverständnis auseinander und stellen ihre Motivation und Haltung für den gewählten Arbeitsplatz auf den Prüfstand.

Die Teilnehmenden strukturieren Methoden des ressourcenorientierten Arbeitens und leiten daraus perspektivenerweiternde Alternativen zu etablierten Handlungsroutinen ab.

Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Beziehungskompetenz und wissen um die Gelingensbedingungen einer kollegialen Zusammenarbeit.

Modul 2: Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten

Die Teilnehmenden kennen grundlegende Theorien, Methoden und Techniken des systemisch-lösungsorientierten Arbeitens.

Die Teilnehmenden erweitern ihre kommunikativen Kompetenzen durch Gruppenarbeiten, Rollenspiele und Intervision.

Die Teilnehmenden übertragen wesentliche Aspekte systemischen Arbeitens auf ihre Praxis und reflektieren diese im Hinblick auf ihre Wirksamkeit.

Die Teilnehmenden leiten Erkenntnisse aus der systemisch-lösungsorientierten Perspektive für die Begleitung sozialer Dynamiken in ihrem Arbeitsumfeld ab.

Modul 3: Biografisches Arbeiten

Die Teilnehmenden kennen theoretische Grundlagen biographischen Arbeitens.

Die Teilnehmenden setzen sich exemplarisch mit Aspekten ihrer eigenen Biographie auseinander.

Die Teilnehmenden lernen Unterschiede pädagogischen und therapeutischen biographischen Arbeitens kennen und leiten daraus Handlungsperspektiven für ihre eigene Arbeit ab.

Die Teilnehmenden können verschiedene Methoden und Techniken biographischen Arbeitens bei unterschiedlichen Zielgruppen anwenden und reflektieren.

Modul 4: Fallarbeit und kollegiale Beratung

Die Teilnehmenden kennen theoretische Modelle von Fallarbeit und Methoden der kollegialen Beratung.

Die Teilnehmenden erproben die Anwendung ausgewählter Methoden der kollegialen Beratung und prüfen die Übertragbarkeit auf die berufliche Praxis.

Die Teilnehmenden diskutieren die Herausforderungen ihres Arbeitsalltags in einer Gruppe von Personen mit verschiedenen pädagogischen und pflegerischen Basisqualifizierungen und erweitern dadurch ihre Perspektive auf den Fall.

Die Teilnehmenden analysieren systematisch einen ausgewählten Fall aus ihrer beruflichen Praxis.

Modul 5: Traumapädagogik

Die Teilnehmenden kennen Grundlagen und Theorien zur Entstehung von Traumata, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten.

Die Teilnehmenden kennen Theorien und Methoden der Traumapädagogik und wägen deren Einsatzmöglichkeiten bei Personen mit herausfordernden Verhaltensweisen miteinander ab.

Die Teilnehmenden schätzen die Möglichkeiten eines Methodeneinsatzes aus der Traumapädagogik in ihrem beruflichen Handlungsfeld ein und überprüfen ausgewählte Methoden auf ihre Anwendungsmöglichkeiten.

Die Teilnehmenden diskutieren den Einsatz von Elementen der Traumapädagogik vor dem Hintergrund verschiedener pädagogischer und pflegerischer Expertise.

Modul 6: Macht und Gewalt

Die Teilnehmenden kennen verschiedene theoretische Modelle zu Macht und Gewalt sowie Machtheorien.

Die Teilnehmenden kennen verschiedene Methoden zum Umgang mit Gewalt in der Praxis.

Die Teilnehmenden können ihr eigenes professionelles Handeln in Bezug auf Macht und Gewalt reflektieren und ihre Handlungsperspektiven erweitern.

Die Teilnehmenden können ihre eigene Institution in Bezug auf Macht und Gewalt kritisch mit Hilfe eines Machtanalyserasters reflektieren und Optimierungspotentiale aufzeigen.

Modul 7: Abschlussmodul mit Präsentation einer Fallstudie

Die Teilnehmenden präsentieren und reflektieren einen ausgewählten Fall aus ihrer beruflichen Praxis und können erweiterte Handlungsspielräume aufzeigen.

Die Teilnehmenden identifizieren anhand von anderen Präsentationen Parallelen zur eigenen Arbeit und ziehen daraus Schlussfolgerungen für den professionellen Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen.

Downloads

Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns an.

Insa Lustinetz

Insa Sophia Lustinetz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für wissenschaftliche Weiterbildung und Personalentwicklung (IWP)
Raum arc 215
Ludwig-Guttmann-Straße 6
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 88-2886 E-Mail schreiben