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Pressemitteilung

Auszeichnung für den Studiengang Ergotherapie

In einem Praxis-Projekt haben sich Studierende der SRH Hochschule Heidelberg mit der individuellen Anpassung von Arbeitsplätzen an Personen mit Einschränkung beschäftigt. Für den innovativen Lehransatz wurde die Fakultät für Therapiewissenschaften nun vom Deutschen Verband der Ergotherapeuten mit dem Innovationspreis Ausbildung 2017 ausgezeichnet.

Sie freuen sich über den DVE-Preis: die Studentinnen Aylina Seifermann und Fabienne Wagner, die Studiengangsleiterin Ergotherapie, Dr. Brigitte Fleitz sowie Eliane Göbel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Therapiewissenschaften. Weitere Bilder druckfähig unter https://1drv.ms/f/s!AgHIh-jJARQ-gqA8dHFJlhx7GL-bOg, Copyright: Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V./Barbara Neumann.

Jobcarving – so heißt eine neue Methode, die Studierende im Studiengang Ergotherapie (B.Sc.) an der SRH Hochschule Heidelberg lernen und anwenden: Vom englischen Wort „to carve“, also „schnitzen“ abstammend, bezeichnet dieser Begriff eine Methode, mit der Jobcoaches einen Arbeitsplatz passgenau auf die individuellen Fähigkeiten einer Person mit Einschränkungen zuschneiden. Die Einbindung dieses Prinzips als Praxis-Modul in die Lehre ist ein völlig neuer Ansatz, den der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE) nun mit dem Innovationspreis Ausbildung 2017 gewürdigt hat.

Ziel der Methode ist es, Menschen mit Einschränkungen in den ersten Arbeitsmarkt und damit in die Gesellschaft zu integrieren. Im Projekt, das im vergangenen Jahr stattfand, analysierten die Studierenden die Arbeitsabläufe von Mitarbeitern der Partner aus der Praxis. Sie fassten Einzeltätigkeiten zusammen, die in einem neuen Stellenprofil mündeten, das auf Menschen mit Einschränkungen passt.

Viele Praxispartner der SRH Hochschule Heidelberg zeigten sich aufgeschlossen gegenüber diesem inklusiven Personalkonzept, welches Fachkräfte von fachunabhängigen Tätigkeiten entbinden und somit entlasten kann. Anfängliche Unsicherheiten und Skepsis konnten durch intensive Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort behoben werden. Auf Grundlage des Projekts konnten sich jetzt einige Unternehmen vorstellen, Menschen mit Einschränkungen zu beschäftigen.

Der Kompetenzgewinn für die Studierenden umfasst neben dem Ausbau fachlicher Kompetenzen auch das Training der Sozial- und Selbstkompetenz in einer realen Betriebssituation. „Das Projekt wurde sowohl von den Unternehmen als auch von unseren Studierenden äußerst positiv wahrgenommen, sodass es nun einen festen Platz im Curriculum eingenommen hat“, sagt Brigitte Fleitz, Leiterin des Studiengangs Ergotherapie (B.Sc.). Auch im neuen Studienjahr wurde das Projekt bereits erneut mit Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar durchgeführt.

Die Jury des DVE zeichnet mit dem Innovationspreis Ausbildungsinstitutionen aus, die mit pädagogisch-didaktischem Geschick und persönlichem Engagement zu Höchstleistungen während der Ausbildung anregen. Ihre Lehre steht für Professionalität, Innovation und Nachhaltigkeit. Der Preis ist mit 1.001 Euro dotiert.

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Janna von Greiffenstern

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