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Pressemitteilung

„Mehr Chancengleichheit zwischen staatlichen und privaten Hochschulen“

Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH, wünscht sich bei einer Veranstaltung an der SRH Hochschule Heidelberg von der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka ein offenes Miteinander, auch unter stärkerer Berücksichtigung privater Anbieter.

Im Gespräch: Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, McB Prof. Dr. Karl A. Lamers, Prof. Dr. Gerd Moeckel, Dekan der Fakultät für Information, Medien und Design sowie Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH Hochschule Heidelberg.

Bei ihrem heutigen Besuch auf Einladung von MdB Prof. Dr. Karl A. Lamers an die SRH Hochschule Heidelberg betonte die Bildungsministerin, dass der Fokus der Bundesregierung auf Spitzenforschung und Technologieoffenheit liege – unabhängig davon, ob auf staatlicher oder privater Ebene: „Wir sollten stärker darauf achten, wie private und staatliche Bereiche enger verbunden werden können“, sagte die Ministerin. In ihrer Rede „Bildung und Forschung: Der Schlüssel zu unserer Zukunft“ und in der anschließenden Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern machte sie deutlich, dass eine größere Flexibilität und Durchlässigkeit nötig sei. „Die Erfahrungen und Fähigkeiten des Einzelnen zählen.“ Dies bedeute auch, „dass beispielsweise ein Studium ohne Abitur möglich sein muss.“

Die SRH Hochschule Heidelberg setzt durch ihr Studienmodell CORE (Competence Oriented Research and Education) genau auf diese individuelle Wertschätzung: Hier werden die Kompetenzen hervorgehoben und gezielt trainiert, die Studienabsolventen benötigen, um erfolgreich in die berufliche Karriere zu starten. Darauf verwies auch Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH Hochschule Heidelberg: „Nicht zuletzt deshalb haben wir eine deutlich geringere Abbrecherquote als andere Hochschulen, nämlich unter 10 Prozent. Die Handlungskompetenz steht im Fokus.“ Im Durchschnitt liegt die Studienabbrecherquote laut Ministerin Wanka bei etwa 30 Prozent. Die SRH Hochschule Heidelberg hat ihr Studienmodell im Jahr 2012 komplett auf das CORE-Prinzip umgestellt und Fünf-Wochen-Blöcke eingeführt. Am Ende eines jeden Zeitblocks steht eine individuell gestaltete Prüfung, wodurch Bulimie-Lernen am Ende eines Semesters vermieden wird. Vorlesungen im Sinne von Frontalunterricht gibt es kaum. Auch auf diese Vorteile wies Rade im Gespräch mit der Ministerin hin.

Ein weiteres Thema des Tages war die Digitalisierung, die ein individuelles Unterrichten möglich mache. Digitale Lehr- und Lernsysteme sind aus Hochschulen schon jetzt nicht mehr wegzudenken, wie auch diverse Veranstaltungen an der SRH Hochschule Heidelberg wie der „Metropolitan Summit“, die internationale „CORE-Conference“ oder die „eLaw“ deutlich machen.

Darüber hinaus hob Ministerin Wanka das große Problembewusstsein an den Hochschulen hervor, die die Lehre im Hinblick auf die Abbrecherquoten und auf die erforderliche Digitalisierung verändern müssen: „Hier gibt es unter den Hochschulen einige Leuchttürme.“

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Janna von Greiffenstern

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