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Spitzensport und Studium vereinen

Die SRH Hochschule Heidelberg, der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar und der Deutsche Behindertensportverband haben einen gemeinsamen Kooperationsvertrag geschlossen.

Spitzensport und Studium vereinen
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags (v.l.): Prof. Dr. Jörg Winterberg (Rektor der SRH Hochschule Heidelberg), Daniel Strigel (Leiter Olympiastützpunkt Rhein-Neckar), Dr. Karl Quade (Vizepräsident Deutscher Behindertensportverband)

Die SRH Hochschule Heidelberg, der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar und der Deutsche Behindertensportverband haben einen gemeinsamen Kooperationsvertrag geschlossen. Damit sollen Athleten künftig die Möglichkeit erhalten, Spitzensport und Studium zu vereinen.

Prof. Dr. Jörg Winterberg, Rektor der SRH Hochschule Heidelberg, betont die Vorteile: „Leistungssportler müssen viel Zeit in ihr Training investieren. Damit sie durch sportbedingte Ausfallzeiten keinen Nachteil haben, wollen wir ihnen die nötige Flexibilität im Studium geben. So können sportliche und berufliche Laufbahn gleichzeitig verfolgt werden.“

Der Leistungssport von Menschen mit Behinderung steht dabei besonders im Fokus. Die Bedingungen sind hierfür längst geschaffen: Alle Räumlichkeiten der Hochschule sind barrierefrei und damit ideal auf die Bedürfnisse von körperbehinderten Studierenden ausgerichtet. Für hörbehinderte Studierende stehen Gebärdendolmetscher in den Vorlesungen zur Verfügung. Ein individuelles Betreuungskonzept garantiert die bestmögliche Unterstützung.

Für den Rektor entspricht die neue Kooperation dem Selbstverständnis der Hochschule: „Die SRH Hochschule Heidelberg ist aus dem Bereich der beruflichen Rehabilitation entstanden. Die Ausbildung junger Menschen mit Behinderung hat bei uns daher eine lange Tradition. In der neuen Kooperation erkennen wir die Chance, diesen Gedanken noch intensiver zu verfolgen.“

Die Kooperationspartner wollen nun gemeinsam Modelle entwickeln, die den Athleten flexible Studien- und Prüfungszeiten ermöglichen.