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Pressemitteilung

Studie der SRH Hochschule Heidelberg: Heidelberger Biertrinker erkennen ihre Lieblingsmarken nicht

Kurz vor dem Start des Münchner Oktoberfest liefert eine Studie der SRH Hochschule Heidelberg Einblicke in die Heidelberger Bierkultur: Zum zweiten Mal veröffentlicht die Fakultät für Wirtschaft den „Heidelberger Bieratlas“, mit dem sie die Geschmacksvorlieben der Heidelberger Biertrinker erkundet.

Ab Samstag schallt aus den Münchner Wiesn-Zelten wieder „Ein Prosit“, während die Maß zu Rekordpreisen von fast 12 Euro verkauft wird. In Heidelberg werden diese Preise zwar nicht erreicht, aber nicht weniger wichtig sind den Heidelbergern ihre Bierkultur und die heimischen Biere. Dabei unterscheiden sie deutlich zwischen den Bier-Marken: Das zeigte der erste „Bieratlas“, den Studierende der Fakultät für Wirtschaft an der SRH Hochschule Heidelberg im September 2018 veröffentlichte. Die aktuelle Ausgabe des „Bieratlas“ hat deshalb die Frage gestellt: Schmeckt den Heidelbergern ihre Lieblingsmarke wirklich besser – auch bei einer Blindverkostung?

Zunächst erfragten die Studierenden deshalb, welche Marke die Heidelberger Biertrinker geschmacklich bevorzugen. Das Ergebnis: Die Biere von Welde und der Kulturbrauerei rangieren bei Heidelberger Biertrinkern ganz oben, gefolgt von der Brauerei am Klosterhof und Vetter, während die Marke „Heidelberger“ mit deutlichem Abstand nach Eichbaum das Schlusslicht bildet. „In unserer Studie gingen wir noch einen Schritt weiter und wollten wissen: Sind diese Geschmacksvorlieben auch dann noch so deutlich, wenn die Tester die Marke des Bieres nicht sehen können?“ erklärt Prof. Dr. Benedikt Römmelt, der die Studie gemeinsam mit Studierenden des Master-Studiengangs „Internationales Management und Entrepreneurship“ durchführte. Zusätzlich nahmen die Studierenden ein alkoholfreies Bier in die Studie mit auf, um zu klären, ob dieses im Blindtest am Geschmack erkannt werden kann.

Die spannende Erkenntnis: Sobald die Bier-Tester die Marke nicht mehr sehen konnten, sondern nur noch den Geschmack bewerteten, konnten sie keine wirklichen Unterschiede zwischen den Marken mehr ausmachen. Einzig das alkoholfreie Bier wurde grundsätzlich als schlechter bewertet. Allerdings identifizierten nur 27 Prozent der Tester das alkoholfreie Bier richtig. Insgesamt schnitten Welde, Eichbaum, die Kulturbrauerei, Heidelberger und Vetter fast gleich ab; die Brauerei zum Klosterhof bildet – aber nur mit geringem Rückstand – das Schlusslicht. „Unsere Studie zeigt, dass das von Kunden wahrgenommene Image einer Marke einen hohen Einfluss auf den Kauf dieser Marke hat – mehr noch, als der Geschmack“, so Römmelt. „So ist der Aufbau eines entsprechenden Markenimages für eine Brauerei von hoher Relevanz.“

Insgesamt nahmen 93 Heidelberger Biertrinker ab 18 Jahren an der Studie teil, davon etwas mehr Männer als Frauen. Fünf Studierende der SRH Hochschule Heidelberg arbeiteten an der Studie mit und führten Befragungen und Verkostungen an der Hochschule, in einer Seniorenresidenz und einem Unternehmen durch. Die detaillierten Ergebnisse der Studie finden sich unter www.hochschule-heidelberg.de/heidelberger-Bieratlas.

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Stefanie Weyres-von Levetzow

Hochschulmarketing

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