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Studie zum Bierkonsum: Heidelberg liebt Bier nicht nur zum Oktoberfest

In wenigen Tagen startet das 185. Münchner Oktoberfest. Eine repräsentative Befragung der SRH Hochschule Heidelberg zeigt jetzt: In Heidelberg wird das ganze Jahr über gern Bier getrunken – allerdings mit Unterschieden im Konsumverhalten zwischen den Stadtteilen und den Geschlechtern. Und: Geselligkeit spielt nicht nur auf dem größten Volksfest eine entscheidende Rolle.

Ein durchschnittlicher Heidelberger konsumiert pro Woche 2,1 Liter Bier. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung der SRH Hochschule Heidelberg, die von Studierenden des Master-Studiengangs Internationales Mittelstandsmanagement durchgeführt wurde. Und sie zeigt: Generell stehen die Heidelberger dem Thema „Bier“ aufgeschlossen gegenüber: Mehr als drei Viertel der Befragten ab 18 Jahren gaben an, zumindest gelegentlich Bier zu trinken.

„Allerdings haben unsere Studierenden große Unterschiede zwischen den Stadtteilen festgestellt“, sagt Benedikt Römmelt, Professor an der Fakultät für Wirtschaft der SRH Hochschule Heidelberg, der die Studie betreute. So wohnen laut Befragung besonders viele Biertrinker in Wieblingen, Handschuhsheim, Bergheim und der Altstadt. In der Weststadt ist der Anteil der Bierabstinenzler relativ hoch. Auch die Geschlechter unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Liebe zum Bier: Während der männliche Heidelberger auf 2,9 Liter Bier pro Woche kommt, schaffen die Heidelbergerinnen nur exakte zwei „Maß“.

In einem wichtigen Kriterium unterschiedet sich der durchschnittliche Heidelberger Bierkonsument nicht vom Oktoberfest-Besucher: Er trinkt Bier besonders gern zu geselligen Anlässen. Sozialer Druck ist bei den Heidelbergern dagegen nur in Ausnahmefällen ein Grund für den Konsum – viel wichtiger dagegen sind Genuss und Geschmack des Bieres. Besonders die Craft-Bier-Brauereien können die Heidelberger überzeugen: Die Brauerei zum Klosterhof und Vetters Brauhaus zählen zu den Lieblingssorten in der Neckarstadt; auf Platz drei landete die Plankstädter Brauerei Welde. Letztere genießt allerdings, ebenso wie die Brauerei Heidelberger, große Markenbekanntheit bei 90 Prozent der Befragten. Eichbaum ist acht von zehn Personen bekannt. Die regionalen Brauereien zum Klosterhof, Vetter und Dachsenfranz kannten dagegen nur etwa 50 Prozent der Befragten; mit der Kulturbrauerei und Kurpfalzbräu, einer Marke von Weldebräu, konnte sogar nur jeder Dritte etwas anfangen.

Insgesamt nahmen 591 Personen an der Umfrage teil. Die Repräsentativität der Studie wird durch einen Quotenplan (Kreuzquote aus Alter, Geschlecht und Stadtteil) gesichert. Hier geht es zur Studie.

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Stefanie Weyres-von Levetzow

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