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Pressemitteilung

Studieren mit körperlicher oder seelischer Behinderung

Beim Infotag am 18. Mai ab 13 Uhr an der SRH Hochschule Heidelberg stellen Studierende und Dozenten nicht nur die 40 Studiengänge vor, sondern auch die barrierefreien Möglichkeiten für ein Studium mit einer Einschränkung.

11% der rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland haben eine studienrelevante Beeinträchtigung ¬– das hat die Befragung „beeinträchtigt studieren – best2“ des Deutschen Studentenwerks ergeben. Die SRH Hochschule Heidelberg wurde im Jahr 1969 als „Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen“ gegründet und sieht es auch heute noch als wichtige Aufgabe, ihnen bestmögliche Studienbedingungen anzubieten. Beim Infotag am 18. Mai stellt die nahezu barrierefreie Hochschule ab 13 Uhr in der Ludwig-Guttmann-Str. 6 ihre Studiengänge vor. Studieninteressierte mit und ohne eine Behinderung finden hier persönliche Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Studium.

„Wir nutzen an unserer Hochschule die Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse von Studierenden einzugehen. Denn unser Ziel ist die Eingliederung aller Studierenden in ein erfolgreiches Arbeitsleben“, sagt Prof. Dr. Christian Johannsen, Beauftragter für die berufliche Rehabilitation an der SRH Hochschule Heidelberg. Johannsen steht beim Infotag neben den einzelnen Dozenten und Studierenden der Fakultäten für Fragen zur individuellen Betreuung zur Verfügung, ebenso wie Ansprechpartner zur finanziellen Förderung als Reha-Studierende.

Die Infrastruktur des Campus mit der Anbindung an das Berufsförderungswerk ist bundesweit einmalig. Barrierefreie Wohnmöglichkeiten auf dem Campus, umfassende therapeutische Unterstützung sowie ein ambulanter Pflegedienst sind für die Studierenden mit Behinderung wichtige Hilfen im Alltag. Darüber hinaus bietet das Studienmodell CORE (Competence Oriented Research and Education) mit der Einteilung des Studienjahres in Fünf-Wochen-Blöcke eine große Flexibilität und neben der intensiven Betreuung durch Dozenten und Mentoren stets auch individuelle Lösungen für viele Lebenslagen. Studierende mit Behinderungen, auch psychisch erkrankte Menschen, erhalten die Möglichkeit eines Nachteilsausgleichs wie zum Beispiel Zeitverlängerung bei Prüfungs- und Studienleistungen. Im Fokus der Studienbedingungen steht die gleichberechtigte Teilnahme.

„Hier lerne ich Stück für Stück und nicht alles auf einmal. Die Fünf-Wochen-Struktur und die kleinen Gruppen passen zu mir. Bei Problemen kann ich mich jederzeit an meine Mentorin wenden“, sagt ein Student mit Autismus. Ein Kommilitone mit einer körperlichen Behinderung schätzt besonders den barrierefreien Campus: „Für mich als Mensch mit Behinderung ist die SRH Hochschule Heidelberg eigentlich perfekt. Ich kann auf dem Campus wohnen, werde dort pflegerisch betreut und bin in einer Minute an der Hochschule.“

Weitere Informationen zum Studium mit Behinderung: https://www.hochschule-heidelberg.de/studium/persoenliche-begleitung-und-zusatzangebote/

Programm und nähere Informationen zum Infotag: https://www.hochschule-heidelberg.de/infotag/

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Janna von Greiffenstern

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