Diese Website nutzt Cookies. Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um Funktionen der Website zu gewährleisten. Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Wenn Sie auf „Ich bin damit einverstanden“ klicken, dann werden sowohl die technisch notwendigen Cookies gespeichert, als auch die Cookies zu Informationen über das Benutzerverhalten. Wenn Sie jedoch auf „Ablehnen“ klicken, dann speichern wir nur die technisch notwendigen Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Datenschutzseite.

 

 

 

News Detail

Pressemitteilung

Von der Djembe zum Tablet: 40 Jahre akademische Musiktherapie

Die SRH Hochschule Heidelberg feiert am 20. und 21. September das 40-jährige Bestehen der akademischen Disziplin Musiktherapie. Als einzige Hochschule in Deutschland bildet sie seit 1979 Musiktherapeutinnen und -therapeuten grundständig aus. Das Jubiläum wird mit einem Festakt und einem Symposium begangen, zu dem namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis erwartet werden. Die Digitalisierung steht dabei zukunftsweisend im Mittelpunkt.

Als Wissenschaftsdisziplin hat sich die Musiktherapie in Europa in der Nachkriegszeit entwickelt. In den 50er und 60er Jahren entstanden die ersten akademischen Ausbildungsgänge in Österreich und Großbritannien – Deutschland folgte 1979 mit dem Modellstudiengang Musiktherapie an der SRH Hochschule Heidelberg.

Im Studium lernen die Studierenden Musik gezielt zur Förderung von Gesundheit einzusetzen. In der hochschuleigenen Lehrambulanz arbeiten sie mit Klienten, die beispielsweise bei Entwicklungsstörungen, psychosomatischen Erkrankungen oder Demenz Unterstützung in der Musiktherapie suchen. Ergänzend zum gängigen Instrumentarium, bestehend aus Percussion-Instrumenten, Klavier, Gitarre und vielen anderen, arbeiten Musiktherapeuten immer häufiger auch mit Computern, Tablets und anderen digitalen Komponenten. „Digitale Medien werden unter anderem in der Therapie neurologischer Erkrankungen und bei Menschen mit Behinderung an Bedeutung gewinnen“, unterstreicht Prof. Dr. Alexander Wormit, Leiter des Bachelor-Studiengangs Musiktherapie.

Die technische Entwicklung hat nicht nur die musiktherapeutischen Behandlungsoptionen erweitert, sondern auch die Lebenswelt der Patienten verändert. Josephine Geipel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Musiktherapie, ergänzt: „Wir Musiktherapeuten sollten unsere Klienten darin unterstützen, Musik auch im Alltag gesundheitsfördernd einzusetzen. Neue Medien eröffnen uns dabei neue Möglichkeiten.“

Das Symposium „Musiktherapie und Digitalisierung“ am 21. September an der SRH Hochschule Heidelberg zeigt in Vorträgen und Workshops neue Wege zum Einsatz digitaler Medien in der Musiktherapie auf. Veranstaltungspartner ist der Berufsverband der Musiktherapeut*innen, die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft. Ein Roundtable knüpft thematisch an den Festakt des Vorabends an und diskutiert die berufspolitischen Schritte zur Realisierung eines Ausbildungs- und Berufsgesetzes für die Musiktherapie nach dem Vorbild Österreichs und anderer europäischer Länder. „Trotz der Empfehlung von Musiktherapie in verschiedenen medizinischen Leitlinien, gibt es in Deutschland immer noch kein Gesetz, das den Beruf des Musiktherapeuten regelt und Patienten schützt“, mahnt Prof. Dr. Thomas Hillecke der SRH Hochschule Heidelberg eindringlich.

Terminhinweis: Symposium „Nur noch kurz die Welt retten“ – Musiktherapie und Digitalisierung

21. September, 9 bis 16 Uhr, Ludwig-Guttmann-Str. 6 und Maria-Probst-Straße 3, 69123 Heidelberg

https://www.hochschule-heidelberg.de/de/landingpage/40-jahre-musiktherapie/

Unser Kontakt

Janna von Greiffenstern

Hochschulmarketing

PR-Referentin
Raum arc 001
Ludwig-Guttmann-Straße 6
69123 Heidelberg
Telefon +49 (0) 6221 6799 934 E-Mail schreiben