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Pressemitteilung

Wirtschaftsinformatiker optimieren Prozesse bei der Stadt Heidelberg und der Stadtwerke Heidelberg Netze

Projekte reichten vom Genehmigen von Großveranstaltungen bis zur Strom- und Gasbilanzierung

Die Studierenden des Studienganges Wirtschaftsinformatik der SRH Hochschule Heidelberg hatten im Zeitraum von Oktober bis Dezember die Gelegenheit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten als Berater für Prozessoptimierung bei der Stadtwerke Heidelberg Netze und dem Bürgeramt Heidelberg unter Beweis zu stellen.

Sowohl die Stadtwerke Heidelberg Netze als auch das Bürgeramt Heidelberg hatten den Studierenden anspruchsvolle Problemstellungen unterbreitet: Bei den Stadtwerken sollte im Bereich der Strom- und Gasbilanzierung das Verfahren zur Evaluation der Datenqualität sowie der Datensicherung unter Berücksichtigung der Prozessabläufe optimiert werden. Ziel war es u.a. Ausfälle zu minimieren. Hierbei mussten sich die Studierenden in die Aufgaben der einzelnen Akteure im Rahmen des Bilanzierungsprozesses, z.B. des Bilanzkoordinators (BIKO), Bilanzkreisverantwortlichen (BKV), Netzbetreibers (NB) oder Lieferanten (LF), einarbeiten. Beim Bürgeramt der Stadt Heidelberg ging es um den Genehmigungsprozess für Großveranstaltungen mit Sicherheitskonzept. Zielsetzung hierbei war, die Kommunikationsstruktur zwischen den einzelnen Akteuren während des Genehmigungsprozesses unter den Aspekten der Transparenz und Verlässlichkeit zu optimieren.

An den Projekten arbeiteten die Studierenden im Rahmen ihres Bachelor-Studiums an der SRH Hochschule Heidelberg. Gelehrt und gelernt wird hier nach dem sogenannten „CORE-Prinzip“ (Competence Oriented Research and Education), das Praxisnähe und Kompetenzorientierung in den Vordergrund stellt. Das Studium ist in Fünf-Wochen-Blöcke gegliedert. Für die Projekte standen den Studierenden zehn Wochen zur Verfügung. Diese wurden entsprechend der sechs Phasen des Design Thinking strukturiert: Unterstand, Observe, Synthesize, Ideation, Prototype, Test. Nach jeder Phase wurden die Arbeitsergebnisse mit den Fachdozenten und im Plenum aller Gruppen kritisch reflektiert. „Am Ende galt es für die Studierenden, die Kunden argumentativ von der Qualität ihrer Lösungen zu überzeugen”, so Prof. Dr. Anke Schuster, Studiengangsleiterin Wirtschaftsinformatik an der SRH Hochschule Heidelberg, die das Projekt mitbetreute.

Prof. Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, blickt positiv auf die fast dreimonatige Arbeit der Studierenden zurück: „Ich bin immer wieder begeistert, mit welchem Engagement sich die Studierenden in die neuen Themen einarbeiten und welche frischen Ideen sie uns bringen. Wir profitieren jedenfalls sehr von dieser Kooperation. Und wir hoffen, dass wir den jungen Menschen im Gegenzug durch den Einblick in die Unternehmenswelt bei ihrer Vorbereitung auf den Beruf einen Nutzen gebracht haben.”

Ebenso beeindruckt waren die Verantwortlichen bei der Stadt Heidelberg. So stellte Bernd Köster, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, fest: „Die von den Studierenden erarbeiteten Vorschläge sind beachtlich und bieten teilweise auch neue Ansätze, die künftig in den Prozessablauf für Veranstaltungen bei der Stadt Heidelberg integriert werden und diesen zweifelsfrei effizienter machen können.“ Jürgen Kuch, Abteilungsleiter Gewerberecht im Bürger- und Ordnungsamt, ergänzte:„ Besonders innovativ und zielführend ist der Ansatz zur Nutzung einer externen Cloud bei einzelnen Verfahrensschritten durch die Prozessbeteiligten. Das macht das Genehmigungsverfahren schlanker und transparenter."

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