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Studium Bachelorstudium Gesundheitspsychologie
Die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben in Bezug auf Gesundheit, Krankheit und Gesundheitsgefährdungen.

Gesundheitspsychologie
Bachelor of Science

Gesundheitspsychologie

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Ihr Ansprechpartner für Studiengänge

Domenic Glas

Die Gesundheitspsychologie versteht sich als die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben in Bezug auf Gesundheit, Krankheit und Gesundheitsgefährdungen. Dabei umfasst der Begriff Krankheit nicht nur die in der Psychologie „typischen“ Erkrankungen des psychischen Spektrums (z. B. Depression, Sucht), sondern auch die körperlichen Leiden.

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Domenic Glas

Alle Fakten auf einen Blick

Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
Credit Points

180

Regelstudiendauer

3 Jahre

Studienbeginn

jährlich zum 1.Oktober

Studienart Vollzeit
Zugangsvoraussetzungen

Zum Studium an der SRH Hochschule Heidelberg kann zugelassen werden, wer eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  • allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • fachgebundene Hochschulreife (fachgebundenes Abitur)
  • Fachhochschulreife
  • mindestens zweijährige Berufsausbildung sowie Berufserfahrung von mindestens drei Jahren plus Eignungsprüfung
  • Ausländische Bewerber müssen eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung durch Zeugnisse der bisherigen Ausbildung und ausreichend Deutschkenntnisse (DSH- oder TestDaF-Prüfung) vorweisen.

Desweiteren ist eine erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlverfahren (dem "Bewerbertag") eine Pflichtvoraussetzung.

Sprachen Deutsch
Studiengebühren

670 € monatlich + einmalig 650 € Immatrikulationsgebühr

Besonderheit

CORE-Prinzip

Schwerpunkte setzen: Prävention, Intervention und Beratung

Im Studiengang Gesundheitspsychologie (B. Sc.) werden im Grundlagenbereich exakt die gleichen fachspezifischen Kenntnisse vermittelt wie im Studiengang Psychologie (B. Sc.) oder Wirtschaftspsychologie (B. Sc.). Ein entscheidender Unterschied besteht darin, dass die angehenden Gesundheitspsychologen im Anwendungsbereich bereits auf die potenziellen Aufgaben in der Praxis optimal vorbereitet werden. Die Studierenden erhalten 16 CPs in Klinischer Psychologie und 32 CPs in Gesundheitspsychologie. Weitere Anwendungsfächer der Psychologie (z. B. Pädagogische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Rechtspsychologie) können zusätzlich als Wahlfächer belegt werden.

Grundlagen & Forschung

Die Gesundheitspsychologie baut zu 100 Prozent auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Psychologie auf. Als ein zentrales Handlungsfeld ergibt sich hieraus die (Grundlagen-)Forschung. Diese befasst sich im Wesentlichen mit der Untersuchung der Determinanten von Krankheitsbewältigungs- und Genesungsprozessen sowie mit der Identifikation von Bedingungen für gesundheitsförderliches und gesundheitsgefährdendes Verhalten.

Gesundheitspsychologen interessieren sich beispielsweise für die folgenden Forschungsfragen:

  • Wie entsteht Stress und wie kann dieser bewältigt werden?
  • Was kennzeichnet einen gesunden Menschen aus?
  • Wie wirken sich Risikofaktoren (z. B. Rauchen) und Schutzfaktoren (z. B. Bewegung) auf die Gesundheit aus?
  • Wie funktioniert erfolgreiche Krankheitsbewältigung?
  • Welchen Einfluss haben Ernährung und Gewicht auf die Gesundheit?
  • Was bewirken Bewegung, Sport und Fitness im Hinblick auf die Lebenserwartung?
  • Sind Menschen, die sich selbst und ihre Bedürfnisse kennen und achtsamer leben, gleichzeitig auch gesünder?
  • Welche Rolle spielt das soziale Netz im Prozess der Krankheitsbewältigung?
  • Wie wirkt sich das Alter auf die objektive und subjektive Gesundheit aus? 

Prävention & Intervention

Dieses Handlungsfeld der Gesundheitspsychologie bezieht sich auf die Förderung und Erhaltung von Gesundheit mittels primärer, sekundärer und tertiärer Prävention sowie die Unterstützung der Krankheitsverarbeitung auf individueller und struktureller Ebene. Dieses besonders praxisorientierte Handlungsfeld zielt auf die Veränderung von Verhaltensweisen und Kognitionen, die mit Krankheitsrisiken assoziiert sind und der Gesundheitsförderung bzw. Krankheitsbewältigung dienen. Der gemeinsame Kern dieser Maßnahmen liegt in der Förderung von Wohlbefinden und Lebensqualität.

Konkrete Interventions- und Präventionsanlässe sind vielfältig und variieren je nach zu erreichendem (universellen oder spezifischen) Ziel und je nach Zielgruppe. Die folgenden vier Wirkungsfelder können für die gesundheitspsychologische Praxis als besonders zentral hervorgehoben werden:

  • Gesundheitsförderung (universell oder spezifisch, z. B. Suchtprävention, Gewichtsreduktion, Förderung der Erholungsfähigkeit)
  • Stressbewältigung (z. B. für Jugendliche, spezifische Berufsgruppen, im Betrieb)
  • Krankheitsbewältigung (z. B. nach Krebs, Herzinfarkt)
  • Rehabilitation/Nachsorge (z. B. infolge chronischer Depression, Herzinfarkt) 

Die angeführten Maßnahmen können für konkrete Einzelpersonen (z. B. in Form eines Gesundheitscoachings), für die Bedürfnisse und Anforderungen definierter (Risiko-)Gruppen (z. B. junge Eltern, Diabetiker, Führungskräfte) oder für eine breite und heterogene Gruppe von Personen (z. B. eine Bevölkerungsgruppe oder ein Unternehmen) konzipiert sein. In den letzten Jahren spielt zunehmend auch die Einbeziehung neuer Medien (z. B. Internet-Foren, SMS-Nachsorge, Apps für Smartphones) als Support-Angebot eine Rolle.

Psychologische Diagnostik

Valide und zuverlässige Testverfahren spielen sowohl bei der Evaluation von Interventionsmaßnahmen eine zentrale Rolle als auch bei der Klärung grundlegender, konzeptioneller Fragen in Forschung und Praxis. Somit kann als drittes zentrales Handlungsfeld der Gesundheitspsychologie die Konstruktion, Validierung und Weiterentwicklung spezifischer psychologischer Testinstrumente bezeichnet werden.

Insbesondere durch diese methodisch-praktische Kompetenz hebt sich die Gesundheitspsychologie wesentlich von ihren Nachbardisziplinen ab (z.B. Gesundheitspädagogik, Erwachsenenbildung, Verhaltensmedizin), welche in ähnlichen Anwendungsfeldern agieren. Der psychologischen Diagnostik kann für die Gesundheitspsychologie eine Schlüsselrolle zugesprochen werden.

Ihr Studiengang - in Module aufgeteilt 

Jahr 1
ModulCredit
Points
01 Einführung in die Geschichte und Forschungsmethoden der Psychologie 8
02 Statistik I: Deskriptive Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie

6

03 Statistik II: Inferenzstatistik 6
04 Computergestützte Datenanalyse und Durchführung und Präsentation empirischer Untersuchungen 8
05 Empirisch-Experimentelles Praktikum 6
08 Allgemeine Psychologie I 6
10 Biologische Psychologie 8
12 Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie 8
13 Sozialpsychologie 8
Jahr 2
ModulCredit
Points
06 Grundlagen psychologischer Diagnostik und Testtheorie 8
07 Diagnostische Verfahren: Interview, Beobachtung, Leistungs- und Persönlichkeitsmessung 6
09 Allgemeine Psychologie II 10
11 Entwicklungspsychologie 8
14 Gesundheitspsychologie I 8
15 Gesundheitspsychologie II 8
20 Grundlagen des Projektmanagements 8
Jahr 3
ModulCredit
Points
16 Gesundheitspsychologie III 8
17 Gesundheitspsychologie IV 8
18 Klinische Psychologie I 8
19 Klinische Psychologie II 8
21 Nachweis Versuchspersonenstunden 1
22 Praktikum 15
23 Bachelor-Thesis 12
Summe180

Training, Beratung und Diagnostik im gesundheitspsychologischen Kontext bieten attraktive Berufsfelder für die Absolventen dieses Studiengangs!

Berufspraktisch sind Gesundheitspsychologen für die Arbeit in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen ebenso qualifiziert, wie für die Arbeit in Unternehmen der freien Wirtschaft, Berufsgenossenschaften, Beratungsgesellschaften, Krankenkassen, Reha- und Psychosomatische Kliniken, Stiftungen sowie in Bildungseinrichtungen im Bereich Forschung und Lehre.

Die Absolventen des Studiengangs Gesundheitspsychologie (B. Sc.) sind nach drei Jahren qualifiziert, folgende Aufgaben verantwortlich und z. T. unter kollegialer Supervision zu übernehmen:

  • Konzeption und Durchführung von Trainings im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen (BGF)
  • Einzelfallberatung und Grundlagen von Coaching im Kontext von Gesundheit und Krankheit (z. B. in Beratungszentren)
  • Psychologische Diagnostik (z. B. in Rehakliniken, Psychosomatischen Kliniken, Therapiezentren, Unternehmen etc.)
  • Konzeption, Koordination und Evaluation von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung (z. B. in Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Unternehmen)
  • Unterstützung bei der Durchführung von Forschungsprojekten aus der psychologischen Grundlagenforschung und anwendungsbezogen im Bereich Gesundheit und Krankheit (z. B. an Hochschulen, Universitäten oder in Unternehmen) 

Nach Eingang Ihrer Online-Bewerbung wird diese von unserem zentralen Studierendenservice auf Vollständigkeit geprüft: Sollten Angaben oder Dokumente fehlen, werden wir Sie darüber informieren und Sie ggf. zum nachträglichen Upload der Unterlagen auffordern.

Ein Numerus Clausus (NC) für unsere psychologischen Studiengänge existiert nicht. Sie werden deshalb - unabhängig von Ihrem Notendurchschnitt – in jedem Fall zu unserem standardisierten Auswahlverfahren („Bewerbertag“) per Email eingeladen.

An unseren Bewerbertagen werden wir Ihre Studierfähigkeit einschätzen, in dem wir Ihnen einzeln und/oder in Gruppen Aufgaben vorlegen, die Sie unter Zeitdruck lösen müssen.

Im Folgenden finden Sie unsere Beurteilungskriterien zur Einschätzung Ihrer Studierfähigkeit:

  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Belastbarkeit
  • Deutsch
  • Persönlichkeitseigenschaften (z.B. Kooperationsfähigkeit)
  • Schlussfolgerndes Denken

Bei Fragen rund um Ihre Bewerbung wenden Sie sich bitte an das Bewerbermanagement der Fakultät für Angewandte Psychologie: psychologie.bewerbung@hochschule-heidelberg.de

Bei technischen Schwierigkeiten kontaktieren Sie bitte unseren zentralen Studierendenservice: info@hochschule-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 – 88 1000.

Fragen zum Studiengang? Sprechen Sie uns an.

Ansprechpartner

Domenic Glas

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fakultät für Angewandte Psychologie,
Bewerbermanagement / Marketing & Alumni
Raum Raum E.33
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon 06221 8223-290 E-Mail schreiben

Auswahlverfahren

Katrin Kleinscheck

Katrin Kleinscheck

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Fakultät für Angewandte Psychologie
Bewerbermanagement / Auswahlverfahren
Raum Raum E.33
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 8223-209 E-Mail schreiben

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