Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Weitere Informationen zu deren Funktionsweise und Widerspruchmöglichkeiten finden Sie in unseren Datenschutzbedingungen.

 

 

 

Studium Bachelorstudium Kindheitspädagogik Kunstausstellung "Schimmere" im Modul "Ästhetische Bildung"

 

Kunstausstellung "Schimmere" im Modul "Ästhetische Bildung" im Studiengang Kindheitspädagogik

In einer Ausstellung vom 4. bis 6. Mai 2017 an der SRH Hochschule Heidelberg gab die Künstlerin Kerstin Schoch Einblick in ihre künstlerisch-therapeutische Arbeit. Mit einer Vernissage am 3. Mai um 19 Uhr wurde der Event im Foyer der Hochschule eröffnet. Diese Veranstaltung war der Höhepunkt des Moduls „ästhetische Bildung und Medienkompetenz“ des Studienganges Kindheitspädagogik. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, zusammen mit einer echten Künstlerin ästhetische Erfahrungen beim Betrachten und Malen von Porträts und Bildern zu machen. Weiterhin waren sie an der Vorbereitung der Vernissage maßgeblich beteiligt, indem sie ein Büffet mit Fingerfood erstellten, das einschließlich der Tischdekoration nicht nur ein ästhetischer, sondern auch ein kulinarischer Genuss war. Dabei durften Sie erleben: Ohne sie geht Lernen nicht - Die ästhetische Erfahrung ist Voraussetzung für Wissenserwerb, Werterhaltung und Urteilskraft. Bereits Schiller betonte in seinen „Briefen zur Ästhetik“ (1795) den Weltzugang durch das Spiel, der eine bedeutende Methode in der Kindheitspädagogik darstellt. Kerstin Schoch greift in ihrer Arbeit diesen Zugang auf. Nach ihrem Studium der Kunsttherapie in Nürtingen und Nijmegen absolvierte sie ein Studium der Psychologie in Mannheim. Durch ihre künstlerisch-therapeutische Ausbildung und ihre Tätigkeit in der stationären Einrichtung für bindungsgestörte Kinder im Wespenstift Mannheim weiß sie um die Relevanz der Ästhetik für die Kindheitsentwicklung. „Unsere Studierenden erhalten durch die Vorbereitung der Ausstellung und den Unterricht mit Kerstin Schoch einen wertvollen Einblick in ihre Arbeit und lernen hautnah, welche Rolle Ästhetik spielt“, sagt Prof. Dr. Barbara Wolf, Professorin für Kindheitspädagogik an der SRH Hochschule Heidelberg. Das Thema „Schimmere“ beleuchtete aus der subjektiven Künstlerinnenperspektive Kerstin Schochs Einblicke in die Lebensgeschichte für die, die waren, sind und sein werden. Es ging um individuelle Familienerzählungen, Erinnerungen und Ausblicke für die Zukunft. Zahlreiche Gäste aus dem Großraum Heidelberg, Kollegen und Studierende hatten die Gelegenheit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und die Gemälde auf sich wirken zu lassen.