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Studium Bachelorstudium Kindheitspädagogik Spielraum für Kinder in Heidelberg

Erster Weltspieltag in Heidelberg am 28.05.2015 – organisiert durch die SRH Hochschule Heidelberg

Kegeln, Kreidespiele und Kindertänze – der erste Weltspieletag in Heidelberg bot den Teilnehmern viele Attraktionen. Unter der Leitung von Barbara Wolf, Professorin für Kindheitspädagogik an der SRH Hochschule Heidelberg, und der engagierten Mitarbeit von zwei Dutzend ihrer Studierenden wurde der erste Weltspieltag in Heidelberg initiiert. Der von der UNSESCO geförderte, internationale Aktionstag und wird Jahr für Jahr am 28. Mai begangen.

Das frühsommerliche Wetter lockte die Kinder und Jugendlichen in Scharen an, und das ab der ersten Stunde. Die Kleinen wurden beim Barfußpfad und Malen bei Laune gehalten, während sich die Größeren bei Street-Basketball, Hüpf- und Geschicklichkeitsspielen beweisen konnten. Vor den einzelnen, auf dem Karlsplatz verstreuten Stationen bildeten sich teils Warteschlangen, die geduldig von den Kindern angenommen wurden. „Wir freuen uns über die große Resonanz, die Hinweise in der Presse haben sich gelohnt. Ich sehe viele lachende Kinderaugen. Das, was wir geplant haben, war also nicht völlig verkehrt“, scherzt Julia Steputat, Studierende der Kindheitspädagogik an der SRH Hochschule Heidelberg, und leitet das Wort an Prof. Barbara Wolf weiter. Die Professorin leistete mit ihrer Organisation Pionierarbeit, denn während beispielsweise in Mannheim der Weltspieltag schon lange etabliert ist, gab es erstaunlicherweise in Heidelberg diesen Tag bislang noch nicht. „Der Weltspieltag soll darauf aufmerksam machen, dass Kinder zunehmend in Inseln wie Horte und Schulen abwandern und man sie immer weniger im Stadtbild wahrnimmt. Mit dem diesjährigen Slogan »Unsere Straße ist zum Spielen da« wollen wir auf diese Problematik aufmerksam machen“, so Prof. Wolf über das zentrale Anliegen. Und die Freude der jungen Besucher war unverkennbar: staunende und lachende Kinderaugen, wohin man auch schaute. Als Souvenir an diesen schönen Nachmittag gab es eine Urkunde, die die erfolgreiche Teilnahme am Weltspieltag bezeugte, sowie eine Geschenketüte, freundlicherweise gesponsert von der Heidelberger Badespaßprodukt-Firma Tinti.

„Die Kinder konnten nach Herzenslust spielen und zeitgleich war es auch eine tolle Möglichkeit für unsere Studierenden, die Inhalte des Studiums wie Bewegungserziehung und ästhetische Bildung zu erproben. Beide Seiten haben profitiert“, so die positive Bilanz von Barbara Wolf.

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