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Studium Bachelorstudium Psychologie Emotionstraining an Schulen

Emotionstraining an Schulen
Ein Projekt der Fakultät für Angewandte Psychologie

Was ich am Emotionstraining begeisternd finde, ist, dass wir mit diesem Projekt in einem präventiven Ansatz am wichtigen Thema „Umgang mit Gefühlen“ bereits mit Kindern arbeiten. Die Rückmeldungen der beteiligten Schulen zeigen mir, dass hier großer Bedarf besteht.

Prof. Dr. Carsten Diener ist Studiengangsleiter des Studiengangs Psychologie B.Sc. und Prodekan für Forschung der Fakultät für Angewandte Psychologie. Unter seiner Leitung erfolgt das Projekt "Emotionstraining an Schulen".

Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen stellen einen wesentlichen Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Auffälligkeiten dar. Wird ein adäquater Umgang mit Emotionen im Laufe der Kindheit und Jugend nicht erlernt, kann dies in Überlastungen, Stress und Depressionen münden. Aus diesem Grund ist eine Stärkung der emotionalen Kompetenz und der Emotionsregulationsfertigkeiten im Rahmen einer schulbasierten Präventionsmaßnahme von großer Bedeutung. Ziel ist die Vermeidung von Verhaltensauffälligkeiten in Folge einer ungünstigen Emotionsregulation und die Stärkung der psychischen Gesundheit sowie des Wohlbefindens. Das „Emotionstraining in der Schule“ wird aktuell an sieben Schulen in Baden-Württemberg mit über 500 Schülern der 5ten bis 7ten Klasse durchgeführt. Dazu werden das Vorgehen und die Materialien des Manuals „Emotionstraining in der Schule: Ein Programm zur Förderung der emotionalen Kompetenz“ (Petermann, F., Petermann, U. & Nitkowski, D. (2016), Hogrefe: Göttingen) eingesetzt. Das „Emotionstraining in der Schule“ umfasst elf Themenblöcke, deren Durchführung mit jeweils 90 Minuten angesetzt sind. Methodisch werden zahlreiche und differenzierte Materialien eingesetzt, mit denen emotionale Kompetenz auf altersangemessene Weise aufgebaut wird. Zum Einsatz kommen unter anderem Rollenspiele, Hörbeispiele, Kurzgeschichten und Gruppenarbeiten. Ein Transfer auf den Alltag der Jugendlichen wird durch Aufgaben, die zu Hause bearbeitet und im Klassenverband besprochen werden, begünstigt. Nach zuverlässiger und erfolgreicher Teilnahme erhalten die Jugendlichen am Ende ein qualifiziertes Zertifikat. Das Programm wird begleitend wissenschaftlich evaluiert, u.a. auch im Rahmen psychologischer Bachelor – und Master-Arbeiten.

Master- und Bacheloranden zum Thema Emotionstraining an Schulen

Von Links nach Rechts: Nadja Grundiger (B.Sc.), Luisa Gerstenberger (B.Sc.), Lukas Reis, Marie Heilborn & Paula Urschbach 

 

Nadja Grundinger (B.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Angewandte Forschung) koordiniert als Projektmitarbeiterin das Emotionstraining und unterstützt die Lehrer bei inhaltlichen Fragen und in Form von Supervisionen.

Luisa Gerstenberger (B.Sc.) untersucht in ihrer Master-Thesis die Wirksamkeit des Emotionstraining in der Schule. Hierbei werden u.a. der Einfluss verschiedener Aspekte wie dem Alter, der Klassenstruktur und Durchführungsbedingung berücksichtigt.

Marie Heilborn, Paula Urschbach und Lukas Reiß untersuchen in ihren Bachelor Arbeiten die Wirksamkeit des Emotionstrainings in Schulen an Schulkindern der fünften Klasse, sechsten Klasse, bzw. der Unterstufe. In diesem geht es um die Förderung der emotionalen Kompetenz der Kinder, um damit präventiv das Risiko für eine spätere Erkrankung an einer Depression oder einer Angststörung zu vermindern. 

Sie haben Fragen zum Thema Emotionstraining? Dann sprechen Sie uns an.

Carsten Diener

Prof. Dr. Carsten Diener

Prorektor

Prorektor Forschung und Praxistransfer

Fakultät für Angewandte Psychologie
Studiengangsleiter B.Sc. Psychologie
Raum 1.22 / arc 203 (Rektorat)
Maria-Probst-Str. 3 / Ludwig-Guttmann-Str. 6 (Rektorat)
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 6799-504 E-Mail schreiben

Weiterführende Inhalte Die Studiengänge der Fakultät für Angewandte Psychologie

Menschen verstehen – Menschen helfen.

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Die Ressource Mensch im Unternehmen fördern und beflügeln.

Wirtschaftspsychologie

Die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben in Bezug auf Gesundheit, Krankheit und Gesundheitsgefährdungen.

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