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Studium Masterstudium Psychologie

Psychologie
Master of Science

Psychologie Master of Science

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Ihr Ansprechpartner für Studiengänge

Domenic Glas

Der Studiengang Master of Science (M. Sc.) Psychologie richtet sich an Bachelorabsolventen in einem psychologischen Studiengang. Unsere Studierenden erhalten anwendungsorientiertes vertieftes Wissen in den Kernbereichen „Psychologische Grundlagen“, „Forschungsmethoden“, „Psychologische Diagnostik“ und in den Schwerpunkten: Personalpsychologie, Gesundheitspsychologie, Rechtspsychologie und Neuropsychologie. In dem jeweils gewählten Schwerpunktfäch erwerben die Master-Studierenden praxisorientierte Fähigkeiten und anwendbares Wissen. Die Wissensvermittlung steht dabei ganz im Zeichen des C.O.R.E - Prinzips der Hochschule.

 

Der Master of Science (M.Sc.) Psychologie befindet sich aktuell im Re-Akkreditierungsverfahren. Alle Angaben sind noch ohne Gewähr auf Richtigkeit. Der Studienstart ist regulär zum 01. Okt. 2017. Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die entsprechenden Ansprechpartner Domenic Glas und Prof. Dr. Ralf Brinkmann.

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Ihr Ansprechpartner für Studiengänge

Domenic Glas

  • Übersicht
Alle Fakten auf einen Blick
Übersicht
Abschluss Master of Science (M.Sc.)
Credit Points

120

Regelstudiendauer

2 Jahre

Studienbeginn

jährlich zum 1. Oktober

Studienart Vollzeit
Zugangsvoraussetzungen

1. Erfolgreicher Abschluss in einem psychologischen Bachelorstudiengang an einer Universität oder Fachhochschule mit insgesamt mind. 180 ECTS; davon müssen mind. 150 ECTS aus psychologischen Fächern eingebracht werden (im Zweifelsfall erfolgt eine Einzelprüfung durch den Studiengangsleiter).

2. Abschlussnote im Bachelorstudiengang nicht schlechter als 2,5.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erfolgt ein ca. einstündiges Studienmotivationsgespräch mit dem Studiengangsleiter.

Sprachen Deutsch / Englisch
Studiengebühren

670 € monatlich + einmalig 650 € Immatrikulationsgebühr

Besonderheit

CORE-Prinzip

Praxissemester (3-6 Monate)

Vier verschiedene Schwerpunkte:

  • Neuropsychologie
  • Personalpsychologie
  • Gesundheitspsychologie
  • Rechtspsychologie 
Auslandsaufenthalt

möglich

Inhalte, Ziele und Ablauf des Studiums

Psychologie (M.Sc.)

In unserem Studiengang Master of Science (M.Sc.) in Psychologie werden die Studierenden auf eine selbstständige Tätigkeit als Psychologin oder Psychologe in Forschung und Anwendung vorbereitet. Hierzu vermitteln wir unseren Studierenden vertiefte wissenschaftliche und methodologische Kenntnisse (angewandte Forschungsmethoden, Datenanalyse und Evaluation) sowie erweitertes Wissen in Psychodiagnostik (Testkonstruktion und Gutachtenerstellung). Zudem werden spezifische berufs- und forschungspraktische Qualifikationen vermittelt. Der Abschluss des Master-Programms ist auch eine gute Voraussetzung zur Promotion. Damit ist der erlangte Masterabschluss ein allgemein qualifizierender, der eine Einmündung in ganz unterschiedliche Arbeitsfelder zulässt.

 

Schwerpunkt Neuropsychologie

Die Neuropsychologie setzt sich mit den Zusammenhängen kognitiver Leistungen (wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, exekutiver Kontrolle, Gedächtnis, Sprache) und ihren zugrunde liegenden neuronalen Prozessen auseinander. Das Schwerpunktfach Neuropsychologie vermittelt dabei vertieftes Wissen und methodische Kenntnisse im Feld der kognitiven und klinischen Neurowissenschaften. Der forschungs- und anwendungsorientierte Schwerpunkt kombiniert experimentalpsychologische und klinisch-neuropsychologische Ansätze mit modernen neurowissenschaftlichen Methoden. Die Studierenden erhalten Einblick in die zentralen Inhaltsbereiche und Forschungsmethoden der Neuropsychologie, in funktionelle Neuroanatomie, in Bildgebende Verfahren in der Gehirnforschung, sowie in Elektrophysiologische Verfahren (EEG & EKP).

Übergeordnetes Ziel der Anwendungsvertiefung ist die Befähigung, neurowissenschaftliche Methoden wie Elektroenzephalogramm (EEG), Bildgebende Verfahren (fMRT) sowie Computationale Modellierung erfolgreich in den Bereichen der Grundlagenforschung, Diagnostik und Anwendung einsetzen zu können. Darüber hinaus erweitert die Anwendungsvertiefung die Kenntnisse zu den neuropsychologischen Grundlagen kognitiver Fähigkeiten des Menschen. Die Studierenden setzen sich kritisch mit den Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen neurowissenschaftlichen Methoden auseinander. Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, die neurowissenschaftlichen Methoden am Beispiel konkreter Untersuchungen kennenzulernen und einzuüben. Darüber hinaus erwerben sie grundlegende Programmierkenntnisse und Techniken der Computationalen Modellierung. Für Forschung und Lehre steht eine umfangreiche, moderne Laborausstattung zur Verfügung. Dazu gehören ein modernes Blickmesssystem, ein State-of-the-Art-Labor zur Durchführung von EEG-Experimenten sowie Zugang zu funktioneller Bildgebung.

Darüber hinaus lernen die Studierenden die neuropsychologischen Störungsbilder, die neuropsychologische Diagnostik sowie adäquate Therapieverfahren im Zusammenhang mit neuropsychologischen Erkrankungen kennen. Studierende lernen Faktoren kennen, die mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer zu einer neuropsychologischen Störung führenden Erkrankung (z. B. Demenz) assoziiert sind. Darüber hinaus werden unterschiedliche Maßnahmen und Ansätze zur Prävention aus einer speziell neuropsychologischen Perspektive (z. B. körperliche und geistige Aktivitäten, Ernährungsgewohnheiten, Umgang mit Stress und Suchtmitteln) vermittelt, welche zum Teil auch auf eine vorbeugende Stärkung kognitiver Fähigkeiten abzielen (z. B. Arbeitsgedächtnistraining).

Außerdem erhalten die Studierenden einen Überblick über verschiedene Formen der Beratung und Coaching aus speziell neuropsychologischer Perspektive wie z. B. Angehörigenberatung, Beratung von Personen und Institutionen, Supervision und Fortbildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Rehabilitationsberatung und der Steuerung von Rehabilitationsprozessen. Darüber hinaus werden grundlegende Konzepte der Neuropsychotherapie vermittelt.

Die Metropolregion Rhein-Neckar ist eines der Zentren neurowissenschaftlicher Forschung in Europa. Es besteht eine exzellente Vernetzung in Forschung und Lehre mit einer Vielzahl von renommierten neurowissenschaftlich bzw. klinisch orientierten Einrichtungen. Hierzu gehören das „Zentralinstitut für Seelische Gesundheit“ in Mannheim, die „Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg“ sowie das „Netzwerk Alternsforschung“ in Heidelberg. Dadurch bietet sich den Studierenden unserer Spezialisierungsrichtung die Möglichkeit, ihre Projekt- und Masterarbeiten interdisziplinär durchzuführen sowie eine Promotion  in Kooperation mit einer dieser Institutionen anzuschließen.

Schwerpunkt Rechtspsychologie

Die Rechtspsychologie beschäftigt sich mit allen Bereichen, in denen Psychologie und Recht aufeinandertreffen. In der Theorie geht es dabei vor allem um die Fragen der Entstehung, Aufrechterhaltung, Aufdeckung und Bestrafung sowie Prävention von delinquentem Verhalten.

Im Rahmen des Schwerpunktes erlernen die Studierenden praxisrelevante Kompetenzen in den Bereichen rechtspsychologische Diagnostik, Begutachtung und Evaluation. Den Studierenden werden die psychologischen und rechtlichen Grundlagen der wichtigsten Begutachtungsbereiche vermittelt. Darüber hinaus erlernen die Studierenden anhand praxisnaher Fallskizzen die  Erstellung rechtspsychologischer Gutachten. Ebenfalls erhalten die Studierenden Einblicke in rechtswissenschaftliche Grundlagen sowie die Nachbarsdisziplinen Kriminologie, Forensische Sozialarbeit, Psychopathologie und Forensische Psychiatrie.

Im Rahmen zahlreicher Exkursionen (z.B. in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten, zu Gerichtsverhandlungen, o. Ä.) werden die Studierenden schrittweise an zukünftige Arbeitsfelder herangeführt. Zusätzlich werden zahlreiche externe Lehrbeauftragte in den Unterricht eingebunden, die von ihren praktischen Erfahrungen berichten. Die wichtigste Handlungskompetenz erlernen die Studierenden darüber hinaus in einem dreimonatigen Praktikum in einem rechtspsychologischen Arbeitsfeld ihrer Wahl.

Ihr Studiengang - in Module aufgeteilt 

Jahr 1
Modul
Credit
Points
01 Forschungsmethoden8
02 Psychologische Diagnostik I8
03 Projektarbeit 10
04 Schwerpunktfach I8
05 Psychologische Diagnostik II4
05 Grundlagenvertiefung - Biologische und Kognitive Psychologie12
06 Anwendungsvertiefung12
07 Externes Praktikum12
Jahr 2
Modul
Credit
Points
08 Ergänzungsfach 8
09 Schwerpunktfach II4
10 Forschungsmethoden 4
11 Masterthesis 30
Summe
120
Karriere, Perspektiven

Schwerpunkt Neuropsychologie

Neuropsychologen können Karrierewege in folgenden Tätigkeitsbereichen und Felder einschlagen:

  • Tätigkeiten in Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitäten
  • Tätigkeit in Unternehmen aus dem Bereich der Life Sciences, z.B. Pharmazie, kognitive Ergonomie, Mensch-Maschine-Interaktion
  • Selbständiger Klinischer Neuropsychologe in eigener Praxis
  • Angestellter Klinischer Neuropsychologe (Psychiatrische Kliniken, psychosomatischen Einrichtungen, Rehabilitation)
  • Tätigkeiten im Bereich der Rechtspsychologie (Kriminalpsychologie, Forensische Psychologie)
  • Beschäftigung in der psychologischen Beratung (Coaching)
  • Tätigkeiten im Bereich Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung
  • Medizinische und berufliche Rehabilitation Gesundheitsberatung in Betrieben und Organisationen
  • Medizinisch-journalistischer Bereich Business Coaching und Consulting

Schwerpunkt Personalpsychologie

Personalpsychologen/-innen sind für ein breites Spektrum von Tätigkeiten in der Personalarbeit qualifiziert:

  • Eignungsdiagnostik
  • Personalentwicklung und -betreuung
  • Mitarbeit an betrieblichen Personalstrategien
  • Personalmanagement
  • Personalrekrutierung und -marketing

Eine Anstellung als Personalpsychologe/-in ist in Unternehmen der freien Wirtschaft wie auch in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen möglich. Darüber hinaus stellen Bildungseinrichtungen und Beratungsgesellschaften Personalpsychologen/-innen ein. Durch den wachsenden Qualifizierungsbedarf in der Personalpsychologie ist auch eine Tätigkeit in der Forschung und Lehre möglich.

Schwerpunkt Rechtspsychologie

Rechtspsychologen sind im Strafvollzug, Maßregelvollzug (Forensische Kliniken für Straftäter mit psychischen Störungen), bei der Polizei, in Ambulanzen und Beratungsstellen (für Straffällige oder Opfer) oder in kriminologischen Forschungseinrichtungen tätig. Ein sehr gefragter Anwendungsbereich ist zudem die rechtspsychologische Begutachtung von Individuen durch psychologische Sachverständige vor Gericht, wobei sich hier je nach Rechtsgebiet (Strafrecht, Strafvollzug, Familienrecht oder Sozialrecht) eine Vielzahl an Fragestellungen ergibt:

  • Im Strafrecht (z. B. zur Schuldfähigkeit, strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Jugendlichen und Heranwachsenden, Glaubhaftigkeitsbegutachtung). 
  • Im Rahmen des Strafvollzugs (Prognosegutachten zur Entscheidung hinsichtlich Haftlockerungen oder Entlassungen). 
  • Im Familienrecht (z. B. zur Frage des elterlichen Sorgerechts nach Trennung und Scheidung oder zur Gefährdung des Kindeswohls). 
  • Psychologische Begutachtungen werden zunehmend auch im Sozialrecht nachgefragt, wobei sich auch hier für verschiedene Rechtsgebiete (z. B. Kranken-, Unfall-, Rentenversicherung) vielfältige Fragestellungen ergeben (z. B. zur Frage, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und ob eine Behandlung indiziert ist, zur Beurteilung berufsbezogener psychischer Leistungsminderungen, zur Frage der Notwendigkeit einer Betreuung, Einschränkungen durch Traumatisierungen u. a.).
  • Weitere Einsatzbereiche: Weitere wichtige, zunehmend gefragte Einsatzbereiche von Rechtspsychologen sind die professionelle Arbeit mit Opfern von Straftaten (z. B. Täter-Opfer-Ausgleich, Opferschutz im Strafverfahren, Zeugen- und Prozessbegleitung) sowie die Prävention, wobei es hier in Zukunft v. a. um die Entwicklung, Implementierung und Evaluation von möglichst wirksamen Präventionsprogrammen gehen wird (z. B. Prävention von Mobbing, Stalking, School Shootings, sexueller Belästigung in sozialen Netzwerken).
  • Wachsende Einsatzfelder ergeben sich für Rechtspsychologen darüber hinaus in der Wirtschaft (z. B. Diagnostik von problematischen Persönlichkeitszügen, Prävention von Wirtschaftsstraftaten, Implementierung von Regeln für den Umgang mit Rechtsbrüchen in der Organisation, Entwicklung von Antikorruptionsprogrammen, Förderung von deliktpräventiven organisationalen Normen und Wertorientierungen).
Bewerbung

Bei Interesse am Masterstudiengang Psychologie können Sie uns Ihre Bewerbung ganz einfach und bequem online zukommen lassen.

Bei technischen Schwierigkeiten kontaktieren Sie bitte unseren zentralen Studierendenservice: info@hochschule-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 – 88 1000.

Weil wir möglichst sicher sein möchten, dass dieses Studium gut zu Ihnen passt, Sie die gesamte Studiendauer über mit Spaß und Erfolg dabei sind und nach dem Abschluss langfristig erfolgreich und mit Freude Ihren Beruf ausüben, möchten wir Sie im Zuge Ihrer Bewerbung gerne persönlich kennenlernen. In diesem Gespräch haben Sie die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen, die Sie für Ihre Entscheidung benötigen.

Ein Masterabschluss in Psychologie an unserer Fakultät gewährleistet ein hohes fachliches und wissenschaftliches Niveau und macht unsere Masterabsolventen fit für die beruflichen Herausforderungen als Psychologin und Psychologe.

Prof. Dr. phil. habil. Ralf Brinkmann - Studiengangsleiter

Fragen zum Studiengang? Sprechen Sie uns an.

Ihr Ansprechpartner

Domenic Glas

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fakultät für Angewandte Psychologie,
Bewerbermanagement / Marketing & Alumni
Raum Raum E.33
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon 06221 8223-290 E-Mail schreiben

Studiengangsleitung

Ralf Brinkmann

Prof. Dr. Ralf Brinkmann

Professor

Fakultät für Angewandte Psychologie
Studiengangsleiter Psychologie (M.Sc.)
Raum 1.34
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 8223-203 E-Mail schreiben