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Studium Masterstudium Internationales Mittelstandsmanagement Erfolgreiche Karriere: Leidenschaft zum Beruf

Erfolgreiche Karriere: Leidenschaft zum Beruf

Sein Studium an der SRH Hochschule Heidelberg hat der Hobbyfußballer Max Gassner mit einem Master abgeschlossen – und dann den Traumpass zum Traumberuf gespielt. Bei adidas verantwortet der Wirtschaftswissenschaftler die neusten Fußballschuhgenerationen, von der Konzeptionierung bis zur Markteinführung. Es gibt Marken, die wirklich geliebt werden. Als Max Gassner bei Porsche in Stuttgart sein duales Bachelorstudium absolvierte, verschwanden viele seiner Kollegen nach der Arbeit in die Garage, um am eigenen Porsche zu schrauben. „Ich halte Porsche für die beste Automarke der Welt“, sagt der gebürtige Nürnberger, „aber so weit geht meine Liebe dann doch nicht. Ich steh‘ einfach sehr auf Fußball.“ Für den SRH-Absolventen war es daher nur konsequent, sich trotz einer Übernahmegarantie bei Porsche dort zu bewerben, wo Fußball ein Teil der Markenidentität ist: bei adidas in Herzogenaurach.

Wenn sich Glück auf einer Skala von 1 bis 10 messen ließe, läge der Glücklichkeitsfaktor bei Max Gassner heute klar bei 10. Manchmal kann er es immer noch nicht fassen, dass er nun im Bereich Global Football/Footwear die weltweite Markteinführung und Vermarktung der aktuellen adidas-Fußballschuhlinien steuern darf. Unter zahlreichen Bewerbern das Rennen gemacht zu haben, führt der heute 29-Jährige auch auf die Qualität seines Studiums an der SRH Hochschule Heidelberg zurück. „Es sind mehrere Faktoren, die mir bei der Bewerbung geholfen haben: das SRH-Studienmodell mit kleinen Lehrgruppen, der intensive Praxisbezug, der enge Kontakt zu den Dozenten und die internationale Ausrichtung. Meine Masterarbeit zum Thema Produktmanagement und Markteinführungsprozesse habe ich im Rahmen eines einjährigen Studienaufenthalts in London schreiben können.“ Auf die Internationalität eines Weltkonzerns war der Absolvent der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät also vorbereitet, und auch die projektorientierte Ausrichtung des Studiums kommt ihm hier zugute: „Bei adidas wird ebenfalls projektbezogen gearbeitet – und auch meine Erfahrungen mit dem Thema Gründung und Markteinführung sind gefragt.“

Zusammen mit seinem Ex-Kommilitonen Daniel Brixy hat Max Gassner während des Studiums in Heidelberg das Start-up Unternehmen myFlatty gegründet. „Im Rahmen einer Projektarbeit haben wir den Businessplan geschrieben und viel über das Business gelernt – eine echte Win-Win-Situation“. In dieser Zeit entwickelte der damals 25-Jährige auch seine persönliche Arbeitsphilosophie: „Ich habe den Anspruch, aus meinen Fehlern zu lernen, deshalb habe ich auch keine Sorge, welche zu machen.“

Keine Frage – seiner beruflichen Zukunft kann Max Gassner gelassen entgegensehen. Und zwei Dinge lässt er sich ganz bestimmt nicht nehmen: mit den denkbar besten Schuhen an den Füßen auf hohem Niveau selbst Fußball zu spielen – und die Freiheit, immer wieder mal nach Heidelberg zu fahren, um mit Ex-Kommilitonen gute alte Zeiten hochleben zu lassen.