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Studium Masterstudium Psychologie Rechtspsychologie

Schwerpunkt Rechtspsychologie
Psychologie Master of Science

Schwerpunkt Rechtspsychologie

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Ihr Ansprechpartner für Studiengänge

Domenic Glas

Rechtspsychologie ist ein Teilgebiet der Angewandten Psychologie und bezieht sich auf alle Bereiche, in denen Psychologie und Recht aufeinander treffen. In der Theorie geht es dabei v. a. um die Fragen der Entstehung, Aufrechterhaltung, Aufdeckung und Bestrafung sowie Prävention von delinquentem Verhalten. In der Praxis arbeiten viele Rechtspsychologen im Strafvollzug, Maßregelvollzug (Forensische Kliniken für Straftäter mit psychischen Störungen), bei der Polizei, in Ambulanzen und Beratungsstellen (für Straffällige oder Opfer) oder in kriminologischen Forschungseinrichtungen. Ein sehr gefragter Anwendungsbereich ist zudem die psychologische Begutachtung, wobei sich hier je nach Rechtsgebiet eine Vielzahl von Fragestellungen ergibt.

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Domenic Glas

  • Übersicht
Alle Fakten auf einen Blick
Übersicht
Abschluss Master of Science (M.Sc.)
Credit Points

120

Regelstudiendauer

2 Jahre

Studienbeginn

jährlich zum 1. Oktober

Studienart Vollzeit
Zugangsvoraussetzungen

1. Erfolgreicher Abschluss in einem psychologischen Bachelorstudiengang an einer Universität oder Fachhochschule mit insgesamt mind. 180 ECTS; davon müssen mind. 150 ECTS aus psychologischen Fächern eingebracht werden (im Zweifelsfall erfolgt eine Einzelprüfung durch den Studiengangsleiter).

2. Abschlussnote im Bachelorstudiengang nicht schlechter als 2,5.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erfolgt ein ca. einstündiges Studienmotivationsgespräch mit dem Studiengangsleiter.

Sprachen Deutsch / Englisch
Studiengebühren

670 € monatlich + einmalig 650 € Immatrikulationsgebühr

Besonderheit

CORE-Prinzip

Praxissemester (3-6 Monate)

Mögliche Ergänzungsfächer (8CP):

  • Neuropsychologie
  • Personalpsychologie
  • Gesundheitspsychologie

Ein weiterer Schwerpunkt kann als "Ergänzungsfach"(8CP) hinzugewählt werden, um als Kombination zu dienen. Z.B.: der Schwerpunkt Rechtspsychologie mit dem Ergänzungsfach Neuropsychologie.

Auslandsaufenthalt

möglich

Inhalte, Ziele und Ablauf des Studiums

Die Rechtspsychologie beschäftigt sich mit allen Bereichen, in denen Psychologie und Recht aufeinandertreffen. In der Theorie geht es dabei vor allem um die Fragen der Entstehung, Aufrechterhaltung, Aufdeckung und Bestrafung sowie Prävention von delinquentem Verhalten.

Im Rahmen des Schwerpunktes erlernen die Studierenden praxisrelevante Kompetenzen in den Bereichen rechtspsychologische Diagnostik, Begutachtung und Evaluation. Den Studierenden werden die psychologischen und rechtlichen Grundlagen der wichtigsten Begutachtungsbereiche vermittelt. Darüber hinaus erlernen die Studierenden anhand praxisnaher Fallskizzen die  Erstellung rechtspsychologischer Gutachten. Ebenfalls erhalten die Studierenden Einblicke in rechtswissenschaftliche Grundlagen sowie die Nachbarsdisziplinen Kriminologie, Forensische Sozialarbeit, Psychopathologie und Forensische Psychiatrie.

Im Rahmen zahlreicher Exkursionen (z.B. in Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten, zu Gerichtsverhandlungen, o. Ä.) werden die Studierenden schrittweise an zukünftige Arbeitsfelder herangeführt. Zusätzlich werden zahlreiche externe Lehrbeauftragte in den Unterricht eingebunden, die von ihren praktischen Erfahrungen berichten. Die wichtigste Handlungskompetenz erlernen die Studierenden darüber hinaus in einem dreimonatigen Praktikum in einem rechtspsychologischen Arbeitsfeld ihrer Wahl.

Ihr Studiengang - in Module aufgeteilt 

Jahr 1
Modul
Credit
Points
01 Forschungsmethoden8
02 Psychologische Diagnostik I8
03 Projektarbeit 10
04 Schwerpunktfach I8
05 Psychologische Diagnostik II4
05 Grundlagenvertiefung - Biologische und Kognitive Psychologie12
06 Anwendungsvertiefung12
07 Externes Praktikum12
Jahr 2
Modul
Credit
Points
08 Ergänzungsfach 8
09 Schwerpunktfach II4
10 Forschungsmethoden 4
11 Masterthesis 30
Summe
120
Karriere, Perspektiven

Rechtspsychologen sind im Strafvollzug, Maßregelvollzug (Forensische Kliniken für Straftäter mit psychischen Störungen), bei der Polizei, in Ambulanzen und Beratungsstellen (für Straffällige oder Opfer) oder in kriminologischen Forschungseinrichtungen tätig. Ein sehr gefragter Anwendungsbereich ist zudem die rechtspsychologische Begutachtung von Individuen durch psychologische Sachverständige vor Gericht, wobei sich hier je nach Rechtsgebiet (Strafrecht, Strafvollzug, Familienrecht oder Sozialrecht) eine Vielzahl an Fragestellungen ergibt:

  • Im Strafrecht (z. B. zur Schuldfähigkeit, strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Jugendlichen und Heranwachsenden, Glaubhaftigkeitsbegutachtung). 
  • Im Rahmen des Strafvollzugs (Prognosegutachten zur Entscheidung hinsichtlich Haftlockerungen oder Entlassungen). 
  • Im Familienrecht (z. B. zur Frage des elterlichen Sorgerechts nach Trennung und Scheidung oder zur Gefährdung des Kindeswohls). 
  • Psychologische Begutachtungen werden zunehmend auch im Sozialrecht nachgefragt, wobei sich auch hier für verschiedene Rechtsgebiete (z. B. Kranken-, Unfall-, Rentenversicherung) vielfältige Fragestellungen ergeben (z. B. zur Frage, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und ob eine Behandlung indiziert ist, zur Beurteilung berufsbezogener psychischer Leistungsminderungen, zur Frage der Notwendigkeit einer Betreuung, Einschränkungen durch Traumatisierungen u. a.).
  • Weitere Einsatzbereiche: Weitere wichtige, zunehmend gefragte Einsatzbereiche von Rechtspsychologen sind die professionelle Arbeit mit Opfern von Straftaten (z. B. Täter-Opfer-Ausgleich, Opferschutz im Strafverfahren, Zeugen- und Prozessbegleitung) sowie die Prävention, wobei es hier in Zukunft v. a. um die Entwicklung, Implementierung und Evaluation von möglichst wirksamen Präventionsprogrammen gehen wird (z. B. Prävention von Mobbing, Stalking, School Shootings, sexueller Belästigung in sozialen Netzwerken).
  • Wachsende Einsatzfelder ergeben sich für Rechtspsychologen darüber hinaus in der Wirtschaft (z. B. Diagnostik von problematischen Persönlichkeitszügen, Prävention von Wirtschaftsstraftaten, Implementierung von Regeln für den Umgang mit Rechtsbrüchen in der Organisation, Entwicklung von Antikorruptionsprogrammen, Förderung von deliktpräventiven organisationalen Normen und Wertorientierungen).
Bewerbung

Bei Interesse am Masterstudiengang Psychologie können Sie uns Ihre Bewerbung ganz einfach und bequem online zukommen lassen.

Bei technischen Schwierigkeiten kontaktieren Sie bitte unseren zentralen Studierendenservice: info@hochschule-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 – 88 1000.

Weil wir möglichst sicher sein möchten, dass dieses Studium gut zu Ihnen passt, Sie die gesamte Studiendauer über mit Spaß und Erfolg dabei sind und nach dem Abschluss langfristig erfolgreich und mit Freude Ihren Beruf ausüben, möchten wir Sie im Zuge Ihrer Bewerbung gerne persönlich kennen lernen. In diesem Gespräch haben Sie die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen, die Sie für Ihre Entscheidung benötigen.

"Wie erkennen forensische Psychologen, ob ein Zeuge oder ein Angeklagter die Wahrheit sagt?"

In in einem Beitrag von W wie Wissen wurde dieser Frage mit Prof. Dr. Niels Habermann, Dozent an der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg und forensich-psychologischer Gutachter, nachgegangen. Der Beitrag enthält einen spannenden Einblick in die Arbeit eines forensisch-psychologischen Gutachters bei der Begutachtung der Glaubhaftigkeit einer Zeugenaussage im Rahmen eines Strafverfahrens. Darüber hinaus zeigt der Beitrag, wie angehende Rechtspsychologen und Rechtspsychologinnen an der SRH Hochschule Heidelberg ausgebildet werden. In einem Rollenspiel inszeniert Prof. Dr. Niels Habermann mit seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Svenja Haußner, M.Sc. Psychologie, eine Glaubhaftigkeitsbegutachtung, wie er sie im Rahmen seiner gutachterlichen Tätigkeit durchführen würde. Svenja Haußner übernimmt die Rolle einer Opferzeugin, die berichtet, dass sie auf einer Party von einem unbekannten Mann sexuell genötigt worden sei. Nun sind die Studierenden an der Reihe: Was spricht dafür, dass die Opferzeugin das Geschilderte mit großer Wahrscheinlichkeit erlebt hat?

„In meiner berufsbegleitenden Weiterbildung zum Fachpsychologen für Rechtspsychologie erhalte ich eine praxisbezogene Ausbildung zum forensisch-psychologischen Sachverständigen.", erläutert Svenja Haußner, M.Sc. "In dem vor den Studierenden inszenierten Rollenspiel konnte ich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn die eigene Aussage von einem psychologischen Sachverständigen auf den Prüfstand gestellt wird. Ich habe erkannt, dass eine solche Befragungssituation für einen Zeugen eine herausfordernde und teilweise belastende Situation darstellen kann. Daher ist mir der respektvolle und sorgfältige Umgang mit einem Zeugen im Rahmen eines Explorationsgespräches besonders wichtig. An der SRH Hochschule Heidelberg ist es uns besonders wichtig, die Studierenden mit praxisrelevanten Kompetenzen auszustatten, die sie zum direkten Berufseinstieg im Anschluss an ihr Studium befähigen. Daher lasse ich neben den theoretischen Inhalten auch die praktischen Erfahrungen, die ich im Rahmen meiner Weiterbildung erwerbe, in den Unterricht einfließen.“

Fragen zur Rechtspsychologie? Sprechen Sie uns an.

Svenja Jasmin Haußner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Fakultät für Angewandte Psychologie
Raum 1.37
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 8223-023 E-Mail schreiben
Niels Habermann

Prof. Dr. Niels Habermann

Professor

Fakultät für Angewandte Psychologie
Studiengangsleiter Rechtspsychologie (M.Sc.)
Raum 1.37
Maria-Probst-Str. 3
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 8223-199 E-Mail schreiben

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Ansprechpartner Master Psychologie

Domenic Glas

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fakultät für Angewandte Psychologie
Bewerbermanagement / Marketing & Alumni
Raum Raum E.33
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Studiengangsleitung - Master Psychologie

Ralf Brinkmann

Prof. Dr. Ralf Brinkmann

Professor

Fakultät für Angewandte Psychologie
Studiengangsleiter Psychologie (M.Sc.)
Raum 1.34
Maria-Probst-Str. 3
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