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Studium Masterstudium Soziale Arbeit - Master Praxisprojekt „Studentisches Gesundheitsmanagement“

SGM (Studentisches Gesundheitsmanagement) Projekt des Masterstudienganges als Angebot zur Verbesserung und Unterstützung der physischen und psychischen Gesundheit aller Studierender

In unserem Masterstudiengang für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt „Psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung“ werden in einer curricular sequentiell aufeinander aufbauenden Abfolge von Modulen und Praxisphasen die beiden übergeordneten Studienziele Entwicklung von Forschungs – und Beratungskompetenzen vermittelt.

Unser zugrunde liegendes Konzept mündet gegen Ende des Studiums in zwei unterschiedliche zu wählende Projekte, in das Praxisprojekt „Studentisches Gesundheitsmanagment“ (SGM) mit einem Schwerpunkt auf der eigenen Praxis mit Forschungsanteilen und einem Lehrforschungsprojekt, in dem die Begleitforschung zu ausgewählten Heidelberger Angeboten der Sozialen Arbeit z.B. für Senioren und einem Angebot für Menschen nach monokausalen Traumatisierungen, durchgeführt wird.

In dem Praxisprojekt „Studentisches Gesundheitsmanagement“ können die teilnehmenden Masterstudierenden am Ende Ihres Studiums eigenständig unter kollegialer Supervision eigene Formate und Angebote zur physischen und psychischen Gesundheit von Studierenden konzipieren, entwickeln, durchführen und evaluieren.

Unser Projekt Studentisches Gesundheitsmanagement orientiert sich dabei am Public-Health-Life Cycle:

  1. Empirische Bedarfsanalyse aufbauend auf bestehende Forschung und Literatur zu studentischer Gesundheit;
  2. Ausgehend von dieser Zielgruppenanalyse wird die Interventionsplanung konzipiert und entwickelt;
  3. Die Masterstudierenden führen eigenständig Gruppen- und Einzelformate zur physischer und psychischer Gesundheitsförderung ihrer Mitstudierenden an der Fakultät für Sozial und Rechtswissenschaften durch und
  4. Abschließend werden diese durchgeführten Maßnahmen evaluiert.

Das Ziel der durchgeführten Gruppenangebote und der Einzelberatung ist die Verbesserung und Unterstützung der bio-psychosozialen Gesundheit aller Studierenden der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften

Mehrfachbelastungen, Vereinbarkeit von Studium & Einkommenserwerb & Privatleben, kritisch erlebte Studien -und Prüfungsphasen führen häufig zu Beeinträchtigungen der Studierfähigkeit und der eigenen Gesundheit ( Hurst et al, 2013). 25 % der  Studierenden leiden unter einer großen Belastung, Leistungsdruck und zeigen Streß- und burn-out Symptome (Studie DZHW, 2017.)

Bei der Implementation dieses Peer-to-Peer basierenden Beratungsprojektes zur Verbesserung und Unterstützung der physischen und psychischen Gesundheit aller Studierender wurden wir von der Steuerungsgruppe der Techniker Krankenkasse, Hamburg, unterstützt, die sich schon seit 2 Jahrzehnten mit diesem immer wichtiger werdenden und aktuellen Thema der studentischen Gesundheit auseinandersetzt.

Die Masterstudierenden, die an dem Projekt bisher teilgenommen habe, haben diese eigenständige Anwendung bisher erworbener Beratungskompetenzen unter Supervision und kollegialer Intervision als sinnvoll, weiterführend und als einen innovativen Kompetenzerwerb im Sinne einer gelingenden Verzahnung von Theorie und Praxis erlebt.