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Studium Masterstudium Sportmanagement Internationale Sportmanagement-Experten diskutieren Entwicklungen im Profifußball an der SRH Hochschule Heidelberg

Internationale Sportmanagement-Experten diskutieren Entwicklungen im Profifußball an der SRH Hochschule Heidelberg

Internationale Sportmanagement-Experten diskutieren Entwicklungen im Profifußball an der SRH Hochschule Heidelberg

Professionelle Sportklubs sehen bei gesättigten lokalen Märkten in der Internationalisierung eine zentrale Chance für die Erschließung neuer Erlösquellen. In Deutschland hat insbesondere der Profifußball sowohl auf der Liga- als auch der Klubebene im Internationalisierungsprozess erhebliche Anstrengungen unternommen. Allen voran führen die beiden umsatzstärksten Clubs, FC Bayern München und Borussia Dortmund, bereits seit Jahren in der Saisonvorbereitung Promotiontouren im Ausland durch und intensivieren ihre Kooperationen mit internationalen Partnern. Zusätzlich haben beide Clubs Auslandsbüros in New York bzw. Singapur eröffnet, um ihre Marken im Ausland nachhaltig zu positionieren.

Mit dem ersten Heidelberg Congress on Internationalization in Sports haben die SRH Hochschule Heidelberg, RESULT Sport und Schächter Management and Sports aktuelle Entwicklungen im Bereich Internationalisierung und Digitalen Medien mit hochkarätigen Praxispartnern aus Japan, Canada sowie dem BVB Borussia Dortmund vorgestellt und diskutiert. SRH Sportmanagement-Experte Prof. Dr. Markus Breuer skizzierte, in welchen Phasen Internationalisierung im professionellen Sport abläuft und welche Faktoren den Internationalisierungsprozess von Clubs begünstigen. Die internationalen Partnerschaften beginnen dabei oft schon bei der Jugendarbeit. Jake Doodnath ist aktueller Präsident der Toronto Skillz FC, einem der Top Fußballclubs aus Kanada und als Mitglied des Leitungsgremiums der Kanadischen Fußball Akademie. Er sprach beim Kongress über die internationale Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich.

Ein weiterer hochkarätiger Gast beim Internationalisierungskongress am 24 Oktober war Jun Hirano, der CEO von Funroots Co. Ltd., einer der größten Fußballunternehmen in Japan. Das Unternehmen organisiert internationale Programme für J-League Clubs und bieten einen umfassenden Fußball-Management-Service. Beim Kongress gab er spannende Einblicke zur Internationalisierung im Fußball aus japanischer Perspektive. In einer spannenden Podiumsdikussion, geleitet von Sebastian Schächter, Gründer von Schächter Management & Sports, wurden die unterschiedlichen Perspektiven diskutiert und wichtige Fragen zur strategischen Umsetzung und Benefit der internationalen Ausrichtung in den verschiedenen Sportsystemen aufgezeigt. Auch die sozialen Medien spielen bei der Positionierung der Marke und der Erzielung eines erhöhten Bekanntheitsgrades eine zentrale Rolle. Mario Leo, Gründer von „Result Sports“ und Herausgeber der „Digital Sports Media” Zeitschrift, zeigte in seinem Beitrag die immense Bedeutung von sozialen Medien im Sportbereich und die wachsende digitale Präsenz von Einzelsportlern und Clubs und deren Interdependenzen auf. David Görges, Head of New Media und CRM beim BVB Borussia Dortmund gibt einen Einblick, wie die neuen Medien beim aktuellen Tabellenführer genutzt werden. Das digitale Portfolio des Bundesligaklubs wurde aufgezeigt und Grad der Internationalisierung und Besonderheiten der Sportbranche wurden in diesem Kontext diskutiert.