Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Weitere Informationen zu deren Funktionsweise und Widerspruchmöglichkeiten finden Sie in unseren Datenschutzbedingungen.

Studium Generale

Die neuen Angebote für das Studium Generale starten ab dem 07. Januar 2019

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an einem Kurs nur mit verbindlicher Anmeldung möglich ist. Eine Anmeldung ist bis zum 04.01.19 um 12:00 Uhr möglich!

KursDozentKursbeginnUhrzeitOrt

Entrepreneurship 3
Ideation with Design Thinking and Idea Shaping

Felix Kirschsteinab 07.01.201917:30 -
19:00
GIAnmeldung  
Unternehmensführung 3 Megatrends und Changemanage-ment

Prof. Dr. Rudolf Irmscher

ab 08.01.2019

17:30  -
19:00

tba

Anmeldung

Speedreading/Merktechnik   Harald Drescher (Dipl. Betr.)ab 09.01.2019 17:30 - 19:00 tbaAnmeldung
ImprotheaterJudith Kirchgässnerab 09.01.2019

18:30 -
21:30

Salomon (arc016)

Anmeldung  
Intercultural CommunicationRidha Mejriab 10.01.201915:45   -      17:15 tbaAnmeldung
Debating-ClubProf. Dr. Knut Emingab 10.01.201917:30 -
19:00

tba

Anmeldung 

Hier finden Sie den aktuellen Stundenplan des Studium Generale sowie eine Anfahrtsbeschreibung für das Gründer-Institut. Für einzelne Termine konsultieren Sie bitten den aktuellen Stundenplan.

 

 

Diese Kurse werden in der Fakultät für Wirtschaft im Rahmen des Moduls „angewandtes   wissenschaftliches Arbeiten“ anerkannt:

  • Einführung in SPSS I
  • Einführung in SPSS II – Analyseverfahren für Fortgeschrittene
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Rhetorik
  • Speedreading
  • Thesis-Check
  • Unternehmensführung
  • Zeitmanagement
  • Excel Basiskurs
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Python
  • Merktechnik

Programmfenster Studium Generale

Im Oktober ging unsere Hochschule mit dem Programmfenster Studium Generale ins nächste akademische Studienjahr. Anders als Universitäten bilden wir in unserem Studium Generale nicht allgemein interessante und verständliche Wissensgebiete ab, sondern getreu unserem didaktischen Selbstverständnis CORE (Competence Oriented Research & Education) geht es um den Erwerb von Kompetenzen. Diese sollen unmittelbar sowohl für das Studium, wie das spätere Berufsleben nützlich sein.

Im Improvisationstheater beispielsweise lernen Sie, wie Sie auf ein unmittelbar erteiltes Thema (des Kursleiters) hin sprechen und eine Szene gestalten können. Und was lernen Sie? Wie Sie frei und natürlich sprechen können! Das brauchen Sie spätestens beim Bewerbungsgespräch, wenn der Personalchef Sie nach Ihren eigenen Berufszielen fragt. Tatsächlich brauchen Sie das freie Sprechen schon in der nächsten Seminarstunde, wenn Sie die Ergebnisse Ihrer Gruppenarbeit vortragen sollen.

Oder schauen wir uns den Kurs Debating (=Rhetorik) an. Hier lernen Sie, wie Sie sich in einer kontroversen Debatte behaupten und Ihren Kontrahenten mit ganz einfachen Mitteln verwirren und vielleicht besiegen können. Diese Art von sprachlicher Selbstbehauptung ist nicht bloß im Studium hilfreich, sondern auch in der Arbeitswelt.

Nehmen wir als drittes den Kurs „wissenschaftliches Schreiben.“ Wenn man weiß, wie man eine Studienarbeit (einen wissenschaftlichen Text) erzeugt (also: schreibt) und strukturiert, ist dies auch für die Niederschrift von Hausarbeiten extrem wichtig.

Viel Spaß beim Studium Generale an der SRH Hochschule Heidelberg!

Kursbeschreibungen

Entrepreneurship – von der ersten Idee bis zum Markteintritt

Prof. Dr. Rüdiger Fischer Studium des Maschinenbaus in Bielefeld und Duisburg. Promotion in Duisburg. Mehr als 20 Jahre in international operierenden Unternehmen tätig. Seit 2010 an der SRH als Professor tätig. Jetzt Professor für Entrepreneurship und Leiter des Gründer-Instituts der SRH Hochschule Heidelberg.

Felix Kirschstein Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, Bachelor in BWL und Master in Management in Verbindung mit Aufenthalten in den USA und Südkorea. Praxiserfahrung aus den Bereichen Vertrieb für Startups und Innovationsberatung. Besonderes Interesse an Startups des Handels bzw. der Konsumgüterindustrie.

Die Veranstaltung besteht aus 4 Modulen.

Das erste Modul gibt einen Überblick über den gesamten Prozess, die drei folgenden Module vertiefen jeweils die Elemente Ideenfindung (Idee und Team), Ideenbildung (Geschäftsmodell-Entwicklung) und Ideenumsetzung (Gründung und Finanzierung).

Modul 1 – Von der Idee bis zum Markteintritt (ein Überblick) Ein Startup ist nicht die kleine Version eines großen Unternehmens. Die Vorgehensweise und die Prozesse unterscheiden sich in Vielem elementar. Entscheidend für den Erfolg eines eigenen Gründungsprojektes ist die Idee und das dahinter stehende Team. In diesem Modul spielen wir den Prozess von der ersten Idee bis zum Markteintritt durch. Es werden die notwendigen Werkzeuge (u.a. Design Thinking, Business Model Canvas) vorgestellt und bereits im Markt etablierte Startups mit ihren Ideen diskutiert. Ein wesentliches Thema dabei ist die Frage, wie potentielle zahlende Kunden erreicht werden können (Customer Development). Darüber hinaus werden Themen wie IP-Schutz (Marke, Patent), Rechtsform und Finanzierung angesprochen. Modul 1 soll das Interesse wecken, sich in den nächsten Modulen intensiv mit den einzelnen Prozessschritten zu beschäftigen. Das kann auch durchaus schon anhand eigener Ideen erfolgen.


Modul 2 – Ideenfindung (Idee und Team) Ein Startup ist nicht die kleine Version eines großen Unternehmens. Die Vorgehensweise und die Prozesse unterscheiden sich in Vielem elementar. Entscheidend für den Erfolg eines eigenen Gründungsprojektes ist die Idee und das dahinterstehende Team. Eine Geschäftsidee kann sich aus Beobachtungen und Hinterfragen ergeben: Warum ist etwas so? Kann das nicht besser, einfacher, effizienter gemacht werden? Ein weiterer Ansatz ist das Kombinieren von schon Bekanntem, teilweise aus ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen. Wenn man nicht alleine den Prozess beschreiten möchte (Solopreneur), dann ist das Team von enormer Bedeutung für den Erfolg. Alle Teammitglieder müssen für den Erfolg „brennen“. Das Team muss heterogen zusammengesetzt sein, je mehr unterschiedliches, für das Projekt notwendige Wissen vorhanden ist, desto besser. Im Modul 2 werden diese Aspekte näher erläutert und diskutiert. Mehrere Beispiele aus der Praxis werden dargestellt. Am Ende des Moduls sollen die Teilnehmer ein Gefühl bekommen haben, dass Ideen finden möglich ist, vorzugsweise im Team.

Modul 3 – Ideenbildung (Geschäftsmodell-Entwicklung) Ein Startup ist nicht die kleine Version eines großen Unternehmens. Die Vorgehensweise und die Prozesse unterscheiden sich in Vielem elementar. Entscheidend für den Erfolg eines eigenen Gründungsprojektes ist die Idee und das dahinterstehende Team. Ist die Geschäftsidee herausgearbeitet und das Team definiert, dann kann die Entwicklung des Geschäftsmodells begonnen werden. Generelles Ziel ist es, die Idee „rund“ zu machen. Ziel ist es, auf Basis der Idee ein Produkt oder eine Dienstleistung in den Markt zu bringen und zu verkaufen. Allerdings ist der Markt zu Beginn so etwas wie ein „moving target“. Es leuchtet unmittelbar ein, dass ein bewegliches Ziel nicht auf einem geraden Wege erreicht werden kann. Die Entwicklung des Geschäftsmodells muss daher flexibel erfolgen, zahlreiche Schleifen und Anpassungen sind notwendig. Ein starrer Businessplan hilft hier nicht weiter. Vielmehr müssen flexible Werkzeuge (tools) wie z.B. der Business Model Canvas eingesetzt werden. Wir besprechen Möglichkeiten zu Geschäftsmodell-Entwicklung, diskutieren Elemente wie Wertangebot, Ziel-Kundengruppe, Proof-of-Concept, Wettbewerb ebenso wie Preisfindung und Markenschutz. Im Modul 3 werden diese Aspekte näher erläutert und diskutiert. Mehrere Beispiele aus der Praxis werden dargestellt. Am Ende des Moduls sollen die Teilnehmer ein Gefühl dafür bekommen haben, wie die Geschäftsmodell-Entwicklung erfolgen kann.

Modul 4 – Ideenumsetzung (Gründung und Finanzierung) Ein Startup ist nicht die kleine Version eines großen Unternehmens. Die Vorgehensweise und die Prozesse unterscheiden sich in Vielem elementar. Entscheidend für den Erfolg eines eigenen Gründungsprojektes ist die Idee und das dahinterstehende Team. Ist das Geschäftsmodell erarbeitet und Erfolg versprechend, dann kann die formale Umsetzung geplant werden. Themen wie Rechtsform, Finanzierung treten ebenso in den Vordergrund wie die Frage, wie „kommen wir in den Markt“. In der Praxis ist die Zahl der sinnvoll möglichen Rechtsformen überschaubar. Es wird eine Entscheidungstabelle vorgestellt, die anhand weniger Fragen die Rechtsformwahl transparent nachvollziehbar macht. In Abhängigkeit der gewählten Rechtsform werden dann die notwendigen Schritte, die nacheinander oder parallel notwendig sind erläutert. Der notwendige Kapitalbedarf wurde im Rahmen der Geschäftsmodell-Entwicklung abgeschätzt. Sofern externes Kapital notwendig ist, muss jetzt versucht werden, dieses zu beschaffen. Die Möglichkeiten wie öffentliche Fördermittel, Crowdfunding, Business Angels o.ä. werden vorgestellt und dikutiert. Im Modul 4 werden die Finanzierung und formale Gründung näher erläutert und diskutiert. Mehrere Beispiele aus der Praxis werden dargestellt. Am Ende des Moduls sollen die Teilnehmer ein Gefühl dafür bekommen haben, wie Finanzierung und Gründung erfolgen können.

Seminarziel

Fachbücher, Mitschriften, Fachzeitschriften, Internet, E-Mails, Protokolle, Konzepte, fachspezifische Infos schnell lesen können. Die Fähigkeit, schneller zu lesen verschafft Ihnen neue Möglichkeiten und Freiräume. Ihre Arbeitszufriedenheit und Ihre private Zufriedenheit steigen.

Seminarinhalt

  • Wie schnell lesen Sie - und wie viel behalten Sie?
    Durch einen Lesetest wird Ihre individuelle Lesegeschwindigkeit ermittelt. Durch Fragen zum Text erhalten Sie Feedback zu Ihrem Textverständnis. Damit wird Ihr persönlicher Erfolg messbar.
  • Typische Lesebremsen erkennen
    Viele Verhaltensweisen reduzieren die Lesegeschwindigkeit. Typische Lesebremsen werden Ihnen aufgezeigt und Sie erhalten Tipps diese zu lösen.
  • Die Augen optimal trainieren
    Sie trainieren Ihre Blickspanne. So nehmen Sie mit einem Blick mehr Informationen auf. Außerdem lernen Sie Konzentrations- und Entspannungstechniken kennen.
  • Flexible Lesetechniken trainieren
    Mit bewussten Lesetechniken und individuellen Lesestrategien erzielen Sie bessere Ergebnisse.
  • Lesegeschwindigkeit steigern
    Jede/r hat dieselben Chancen, seine/ihre Lesegeschwindigkeit zu steigern. Das gilt für langsame und schnelle Leserinnen und Leser. 50 % Steigerung sind realistisch, der Rekord liegt je nach Training bei über 100 %.
  • Informationen besser behalten
    Schneller lesen und mehr behalten. Im Seminar lernen Sie, Ressourcen zu aktivieren, um das Gelesene dauerhaft zu speichern. Denn dann können Sie es jederzeit wieder abrufen
  • Optimal vorbereiten
    Planung spart Zeit. Sie erfahren, wie Sie effektive Leseziele definieren und diese ohne Umwege erreichen. 

Seminarinhalte

Das Seminar besteht aus mehreren Modulen zur Vorbereitung auf die berufliche Praxis. Die Module beinhalten die notwendigen theoretischen Grundlagen, ergänzt um praktische Anwendungen und Erfahrungsberichte aus dem betrieblichen Alltag.

Modul 1 – Spielregeln für Beruf und Karriere

Die Berufswelt besteht vereinfacht aus zwei Teilen. Dem fachlich dominierten Teil der täglichen Aufgabenerfüllung und dem nichtfachlichen Teil, der vom Status als abhängig beschäftigter Mitarbeiter, von allgemeinen berufsphilosophischen Überlegungen, vom Bemühen um Statuserhalt, Aufstieg, Karriere und Gehaltsfragen geprägt ist. In diesem Modul wird anhand von grundlegenden Regeln erläutert, wie das System funktioniert, wie dort bewertet und entschieden wird – und warum.

Modul 2 – Schlagfertigkeit und Kommunikation

Eine Zusammenarbeit in Unternehmen ist nur möglich auf Basis einer zielführenden Kommunikation. Dabei versteht man unter Kommunikation im engeren Sinne die „zwischenmenschliche Verständigung mittels sprachlicher und nichtsprachlicher Mittel wie Gestik, Mimik, Stimme u.a.“ In diesem Modul werden die grundlegenden Kommunikationsformen erläutert und gespiegelt an der beruflichen Praxis.

Als Schlagfertigkeit bezeichnet man die „entwaffnende“ Reaktion auf sprachliche Angriffe. Leider fällt uns die entwaffnende Reaktion meistens erst im Nachhinein ein. Dann ist es aber zu spät. Es werden die grundlegenden Reaktionsmuster vorgestellt und ausreichend geübt. Die Reaktionsmuster können durchaus wertschätzend, aber im Bedarfsfall auch verbale Florettstiche sein.

Modul 3 – (Mega-)Trends und Changemanagement

Zur Überlebensfähigkeit eines Unternehmens zählt die Kenntnis der wesentlichen Trends. Hier unterscheidet man zwischen Megatrends (30 bis 50 Jahre), Technologie-Trends (10 bis 20 Jahre), Gesellschafts- und Konsumtrends (5 bis 10 Jahre) und Produkttrends (2 bis 5 Jahre). Die wesentlichen Trends werden vorgestellt und die Bedeutung für den notwendigen stetigen Wandel erläutert.

Das sich ständig wandelnde Umfeld zwingt die Unternehmen zu kontinuierlichen Anpassungen und Veränderungen. Beim Changemanagement geht es um die bewusste Gestaltung eines Veränderungsprozesses auf allen Ebenen. Veränderungsprozesse können Top-down oder Bottum-up gestaltet werden. Beides – so zeigt die Erfahrung – führt mehr oder weniger zu emotionalen Blockaden. In diesem Modul wird der Changemanagement-Prozess erläutert und ein Lösungsansatz aufgezeigt, der die Ausschläge der „emotionalen Changekurve“ möglichst gering hält.

 

Modul 4 – Praxisübungen zur Unternehmensführung

In Modul 4 werden praktische Übungen aus unterschiedlichen Perspektiven der Unternehmensführung durchgeführt. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit der Erstellung und Präsentation eines Businessplanes für verschiedene Adressaten (Banken, Gesellschafter); zum zweiten mit der Erstellung und Präsentation eines Beratungsangebotes. Neben dem konkreten Aufbau des Businessplanes und des Beratungsangebotes wird bei den Präsentationen Wert auf eine überzeugende Darstellung der Inhalte und eine zielführende Kommunikation gelegt. Das Modul 4 kann auch ohne Teilnahme an Modul 1 bis 3 besucht werden.

 

 

Seminarinhalt

Im DC treffen sich Studierende aller Fakultäten, um in den Formaten „Debattieren“ bzw. „Disputieren“ ihre sprachlichen und argumentativen Fähigkeiten zu trainieren. Wir gehen davon aus, dass Sprechverhalten in modernen Gesellschaften viel häufiger benötigt wird als uns das bewusst ist. Die Kulturtechniken Lesen und Schreiben haben die gerade in den Hintergrund gedrängte Schriftkultur dominiert. In Zukunft werden wir uns daran gewöhnen, dass gutes Schreiben nicht mehr so relevant sein wird wie gut reden und argumentieren zu können. Im Grunde müssten wir an alle appellieren: Rede und Sie werden jemand sein! Man kann durch und mit Sprache herrschen – über andere und über sich selbst. Fürs Studium ist diese Fertigkeit nicht wichtig, sondern über-wichtig. Ist Lernen nicht immer nur über Sprache möglich? Gibt es nicht immer mehr mündliche Prüfungen? Ist nicht in jedem Semester mindestens eine Präsentation angesagt? Ist nicht das Kolloquium, mit dem viele ihr Studium abschließen, nichts anderes als eine freundliche Disputation? Ist nicht das wichtigste Gespräch im Berufsleben das Bewerbergespräch? Und weiter? Worauf warten Sie noch?

Schnelles und sicheres Abspeichern von wichtigen Informationen ist gerade im Studium für jeden Trumpf.

Wie funktioniert unser Gehirn?

Sie erhalten Tipps zur Steigerung der eigenen Merkfähigkeit und lernen unterschiedliche Methoden für eine Vielzahl von Situationen in der Anwendung kennen.

Wie kann man sich problemlos Namen merken, kleine Rechenaufgaben ohne Taschenrechner lösen oder wichtige Informationen in Windeseile direkt abspeichern?

Authentizität, Ausdruck und Wirksamkeit

 

Kursinhalte und Kursziele:

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer die Einheitlichkeit und Verschränkung von Authentizität, verbalem und nonverbalen Ausdruck erfahren zu lassen und ihnen diese Einheit als eine notwendige und individuell erfüllende Grundlage wirksamen Auftretens vor anderen und in der Kommunikation mit anderen zu vermitteln. Der Körper als hauptsächlicher Träger von Zeichen in der Kommunikation steht als Instrument und Inhalt der Übungen dabei im Mittelpunkt. Im Kursverlauf wird der Fokus zunächst also auf der nonverbalen Ebene liegen, um sich dann, wenn der Körper aktiviert und zu sich selbst gekommen ist der Stimme zu widmen. Die Teilnehmer erhalten einen Eindruck davon wie theoretische Inhalte, bspw. des Studiums. performativ für und vor anderen gestaltet und dargebracht werden können. Aktuelle Formen solcher Umsetzung sind z.B. die lecture Performance, als Spielart davon bekannt ist vor allem der science slam. (https.//www.youtube.com/watch?v=V11bAdGnXS8) Als Methoden bedient er sich allgemein theaterpädagogischer Methoden, der Meisnermethode, gruppendynamischer Übungen und des Improvisationstheaters.

Konkrete Ziele:

Die Teilnehmer lernen ihren Körper sowohl verbal als auch nonverbal zur Gestaltung eigener Vorstellungen und emotionaler sowie sachlicher Inhalte zu nutzen. Sie erwerben die Fähigkeit, ihre Sinne intensiver und gezielter zu nutzen. Sie finden Mut und die Freunde daran, ihre Stimme selbstbewusster einzusetzen. Sie können Inhalte des Studiums in Form von Präsentationen, Referaten etc. ausdrucksstark und wirksam gestalten. Sie lernen, Gestik, Mimik und Stimme differenziert zu lesen und selbst zu nutzen. Sie können in der Kommunikation mit und vor anderen zielsicher und authentisch, mit Freude auftreten.

Handlungsorientierte Ziele:

Die Teilnehmer machen Erfahrungen der Freude am Entdecken des Körpers als Ausdrucksmittel und -Gestaltung. Sie entdecken die Möglichkeiten des Ausdrückens der eigenen Vorstellungen, emotionaler und sachlicher Inhalte auf verbaler und nonverbaler Ebene. Sie machen Erfahrungen der Gemeinsamkeit und des Vertrauens in sich selbst und andere. Sie erfahren, dass die Grundlage eines wirksamen Auftretens Authentizität ist, und erfahren damit eine Einheitlichkeit von Körper und Intellekt; Sie erleben eine Überwindung des Dualismus.

Ablauf: Zwei Blockveranstaltungen je 5 Stunden

1.Block:

-Arbeit am Körper: Pendel zwischen energetischer Bewegung und dem Finden von innerer Ruhe und der eigenen Mitte als Verankerung im Raum. Ein sicheres Auftretet im wahrsten Sinne des Wortes erleben

- Vertiefung und Sensibilisierung sinnlicher Wahrnehmung: sehen, hören, fühlen.

-Beobachtungsübungen- und Handlungsaufträge, die den Teilnehmern zum einen die grundlegende Semiotik von Körperhaltungen vermitteln sollen, zum anderen Mittel zur Veränderung an die Hand geben.

-Stimmarbeit: der Körper als Träger der Stimme

-gruppendynamische Übungen als Grundlage für ein Abbauen von Hemmschwellen und des notwendigen Vertrauens in die gruppe

-begleitet wird der Kurs von Aktivierungs- und Warm up - Übungen, die Freude machen, in denen sich die Teilnehmer freispielen und Vertrauen schaffen

2.Block:

-Wiederholung einiger Inhalte des ersten Blockes in verkürzter Form

-intensivierte Beobachtungsübungen- und aufträge

- Einzel- und Gruppenpräsentationen, um den Teilnehmern Erfolgserlebnisse zum Abschluss zu verschaffen und die Wirksamkeit des Kurses zu evaluieren

Eine kurze Beschreibung der angewandten Methoden:

Improvisationstheater:

Eine in der Regel freudvolle und humorvolle Form des interaktiven Theaters, bei dem die Spieler sich permanent auf neue Situationen und Vorgaben einlassen müssen. Es steigert die Fähigkeiten in den Bereichen der Interaktion, der Spontaneität, des Reaktionsvermögens. Selbstsicherheit wächst und vor allem die eigene kritische Stimme wird ausgeschalten, da im Improvisationstheater die Prinzipien: "Alles ist richtig" und "Sage Ja zu den Angeboten deiner Spielpartner" gelten.

Meisnermethode:

Eine Schauspielmethode, entwickelt von Sanford Meisner.

Prinzip: Action is reaction. Authentisches Spiel als authentischer Reaktion auf die Aktionen der Mitspieler. Auf dieser Grundlage bedient sich der Kurs einiger Meisnermethoden, da eine wirksame Kommunikation mit und vor anderen entsprechend sowohl abhängig ist vom authetischem Auftreten der eigenen Person, als auch von der Fähigkeit, auf den Raum und die Anwesenden reagieren zu können.

Gruppendynamik:

Grundlegend für das Gelingen theaterpädagogischer Übungen und Kurse ist, dass die Gruppen einander vertrauen und respektieren. Da Gruppendynamik in jeder Gruppe verschieden und stets hochkomplex ist, viele Spannungen im Verborgenen stattfinden, setzt die Theaterpädagogik Rollenverteilungen- und Zuschreibungen aufzubrechen und jedem Teilnehmer die Möglichkeit von Selbsterfahrung und Selbstüberschreitung bieten zu können.

Theaterpädagogik:

Theaterpädagogik ist in einer Definition schwer fassbar. Grundsätzlich vereint sie in sich eine pädagogisch- künstlerische Grundhaltung und - Herangehensweise. Der künstlerische Gestaltung und das künstlerische Erleben des Individuums und der Gruppe stehen dabei im Mittelpunkt. Pädagogische Methoden und sind Grundlage einer respektvollen und verantwortlichen Gestaltung theaterpädagogischer Prozesse.

Grundsätzlich ist wichtig, dass die Theaterpädagogik von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgeht. Die Theaterpädagogik ist nicht darauf ausgerichtet den Mensch zu belehren, sondern bietet ihm die Gelegenheit der freien Selbstentfaltung, um in ihm veränderbar (Brecht). Schöpferisches Handeln entsteht aus dem Erleben (Stanislawski) und Erleben ist nur sinnvoll im Kollektiv möglich. Hans Jürgen Weintz beschreibt Theaterpädagogik als Praxismethode, um eine Verbesserung der sozialen, kulturellen und politischen Rahmenbedingungen für Spiel und Theater zu schaffen.

Es wäre hilfreich, online einen kurzen Fragebogen an interessierte Studenten zu versenden, mit dem sie sich einerseits vorab schon einmal Gedanken machen können, anderseits Wünsche und eigene Themen und Fragestellungen einbringen können.

 

 

Language of the seminar: English and German

Seminar contents Competency in dealing with intercultural difference has become a must in our globalized world. Not only have intercultural encounters become a part of our everyday experience, but they also play a significant role in business and professional life. Mistakes made due to a lack of cultural awareness and sensitivity can have serious consequences. It is therefore crucial to develop skills and strategies for building rapport with individuals whose behavior and communication styles may differ from our own.

We will begin by defining culture as a dynamic process that plays a role in both group cohesion and individual identity. We will then look very briefly at three classic intercultural theories before turning to a more practical and flexible framework to guide our personal encounters with individuals from other cultures. This will involve questioning stereotypes and critically reflecting on our own perceptions and attitudes toward difference.

Because language and culture are closely related, this seminar will be held primarily – but not exclusively – in English, the lingua franca of intercultural communication. Participants will receive language coaching to use English for critical tasks in intercultural communication such as giving advice, expressing criticism and disagreeing. However, students are encouraged to make contributions to the discussion in either German or English.

Goals: At the end of the seminar, students will be able to

• identify and describe characteristic elements of their own and other cultures without resorting to judgmental statements

• develop strategies for dealing with differences in terms of the six dimensions of culture described by Andy Molinsky: directness, enthusiasm formality, assertiveness, self-promotion and personal disclosure

• analyze and suggest solutions for incidents involving unexpected misunderstandings, problems, or conflicts in intercultural communications

• access and use reliable sources in preparation for specific intercultural exchanges (final presentation) Course assessment: regular attendance and participation, short presentation Literature: to be announced at first meeting 

Dr. Rebecca Henschel Studium Generale Seminar: Interkulturelle Kommunikation

Seminarsprache: English and German

Inhalt In unserer globalisierten Welt ist der Umgang mit interkulturellen Unterschieden sehr wichtig. Interkulturelle Begegnungen spielen im Alltag, aber auch in der Wirtschaft und im Berufsleben eine zunehmend wichtigere Rolle. Fehlendes Bewusstsein und mangelnde Sensitivität für kulturelle Besonderheiten können zu ernsthaften Konsequenzen führen. Es gilt deshalb, Kenntnisse und Methoden zu entwickeln, um erfolgreich auch mit Menschen kommunizieren zu können, die einen ganz anderen kulturellen Hintergrund haben.

Wir beginnen mit einer Definition von Kultur als dynamischer Prozess, der sowohl für Individuen als auch für Gruppen identitätsstiftend ist. Wir werfen dann einen kurzen Blick auf drei „Klassiker“ der interkulturellen Theorie. Der Fokus des Seminars liegt auf einem praktischen, flexiblen Rahmen für unseren Umgang mit Personen aus anderen Kulturkreisen. Dazu gehört das Hinterfragen von Stereotypen, eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen zu kulturellen Unterschieden. Da Englisch die “Weltsprache” der interkulturellen Kommunikation ist, wird das Seminar haupsächlich – aber nicht ausschließlich – in Englisch gehalten.

Teilnehmer werden Sprachtipps bekommen, um im interkulturellen Kontext angemessen Ratschläge geben, Kritik üben oder abweichende Meinungen äußern zu können. Diskussionsbeiträge in beiden Sprachen sind willkommen.

Ziele: Im Seminar lernen die Teilnehmer

• Eigenheiten der eigenen und anderer Kulturen zu erkennen und zu beschreiben, ohne sie zu bewerten

• Den Umgang mit kulturellen Unterschieden gemäß der sechs „dimensions of culture“ nach Andy Molinsky

• Missverständnisse, Probleme und Konflikte interkultureller Kommunikation zu analysieren und Lösungen zu entwickeln

• Den Umgang mit vertrauenswürdigen Quellen für die Vorbereitung konkreter interkulturellen Begegnungen (Kurzreferat) Leistungsnachweis: Regelmäßige und aktive Teilnahme, kurzes Referat Literatur: wird in der ersten LV bekannt gegeben

Most cultures have some myth about their Heros and how they mastered their mission. According to Joseph Campbell, most of the stories follow some basic pattern and deal with basic Archetypes. The seminar takes this as a starting point to reflect with the students on their current intentions and goals, to create some adaptive moves in their personal development. Focus of this process is to work out the current challenges and strengthen the competencies (resources) of the students. Furthermore, the students deepen their mutual relationships and get profound feedback on their blind spots. Finally the students learn to take tough challenges as opportunities instead of threads, by changing perspectives and enter the meta level of communication. By doing so, the Students enter into a more profound feedback process, Otto Scharmer calls this “Presencing”. In other words, the seminar offers a profound 8 step approach to deal with tough situations and profound personal development. Seminar in 3 – 4 days (ca. 32 volle Stunden -> ca 40h)

www.youtube.com/playlist

Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns an.

Knut Eming

Prof. Dr. Knut Eming

Professor

an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften
Raum arc119
Ludwig-Guttmann-Str. 6
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 88-1107
Telefax +49 6221 88-3482
E-Mail schreiben

Ansprechpartnerin für administrative Fragen zum Studium Generale

Sandra Reiland-Wilhelm

Organisation

Career Development Center / Alumni Management
Academic Services
Raum arc 104
Ludwig-Guttmann-Straße 6
69123 Heidelberg
Telefon +49 (0) 6221 88-1053
Telefax +49 (0) 6221 88-4122
E-Mail schreiben