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Studium 10 Wochen Berater auf Probe bei den Stadtwerken Heidelberg

Fakultät für Information, Medien und Design

10 Wochen Berater auf Probe bei den Stadtwerken Heidelberg

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik - Berater auf Probe

Studierende des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der SRH Hochschule Heidelberg durften zehn Wochen lang ihr Können als Berater für Prozessoptimierung bei den Stadtwerken Heidelberg unter Beweis stellen. Für die Projektarbeit im Studiengang Wirtschaftsinformatik hatten die Stadtwerke Heidelberg drei reale Prozesse zur Verfügung gestellt: Vom Mahnwesen über Recruiting von Azubis bis hin zur Personaleinführung neuer Mitarbeiter haben die Studierenden alle Arbeitsabläufe dokumentiert, bezüglich Schwachstellen unter die Lupe genommen und Optimierungsvorschläge entwickelt.

„Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe für Studierende im 3. Semester, denn sowohl der Ausgangsprozess als auch die optimierte Variante mussten mehrfach modelliert werden”, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Anke Schuster. Den gesamten Beratungsprozess strukturierten die Studierenden mittels der von der SAP entwickelten Design Thinking Methode (DT). Wie im echten Leben eines Beraters mussten die Studierenden sich zuerst alle notwendigen Informationen beschaffen und mit eigens entwickelten Interviewleitfäden die Prozessverantwortlichen bei den Stadtwerken Heidelberg befragen. Strikt nach der Maxime des DT: „fail early, fail often, fail cheap“ entwickelten die Studierenden ihre Lösungen eng am Kunden und mit dem Kunden. Das zahlte sich schlussendlich aus.

„Die Gespräche waren sehr zielführend und haben mir als Prozessverantwortlichen eine veränderte Sichtweise eröffnet“, so Konrad Reichel, der bei den Stadtwerken Heidelberg für den Prozess Mahnwesen verantwortlich ist. Auch Renate Löcher, die bei den Stadtwerken Heidelberg für die Koordination und Betreuung des gesamten Projektes zuständig war, ist begeistert, wie professionell die Studierende an die Aufgaben herangingen. „Es war sehr spannend zu sehen, welche kreativen und gut umsetzbaren Optimierungsideen die Studierenden eingebracht haben.“

So fiel auch nach den Präsentationen der Studierende das Resümee von Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, durchweg positiv aus: „Wir möchten an dem Erfolgsmodell der Lehr- und Lernpartnerschaft mit der SRH aufgrund der guten Erfahrungen festhalten und die Zusammenarbeit weiter ausbauen.“ Für den nächsten Jahrgang der Wirtschaftsinformatiker werden deshalb bereits neue Prozesse zur Bearbeitung zusammengetragen.

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