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Studium 10 Wochen Berater auf Probe bei SWH und GGH

Fakultät für Information, Medien und Design

10 Wochen Berater auf Probe bei SWH und GGH

In 10 Wochen zum Kurzfilm

Auch 2016 waren Studierende im 3. Semester des Studiengangs Wirtschaftsinformatik der SRH Hochschule Heidelberg wieder aktiv in Unternehmen unterwegs. Im Modul WI-Projekt konnten sie ihr Können als Berater für Prozessoptimierung sowohl bei den Stadtwerken Heidelberg als auch beim kommunalen Wohnungsunternehmen der Stadt Heidelberg, der GGH, zeigen. Während die Stadtwerke Heidelberg bereits das zweite Mal Lehr- und Lernpartner in diesem Modul waren, war es für die GGH das erste Mal. Vom Jahresabschluss, über Beschwerdemanagement, betriebliches Vorschlagswesen bis hin zum Anschlussprozess von Fernwärme waren die Themen für die Studierendenteams breitgefächert.

Mit Hilfe der Design Thinking Methode wurde der Prozess vom Problemverständnis bis hin zu ersten Lösungskonzeptionen strukturiert. Wieder mussten alle Prozesse in BPMN 2.0 modelliert werden. Besonderen Wert wurde daraufgelegt, dass die Studierenden praktikable und wirtschaftlich abbildbare Lösungen entwickeln, so Betreuerin Prof. Anke Schuster.    

10 Wochen Berater auf Probe bei SWH

„Die Studierenden haben sich mit großem Engagement in einem für sie schwierigen Thema sehr gut geschlagen – mit Jahresabschlüssen waren sie vorher nicht vertraut“, so Petra Hildenbeutel, Leiterin des Rechnungswesens der GGH. „Ihre Analysen und die beiden Vorschläge waren gut, sodass wir einen davon auf jeden Fall übernehmen und unseren Prozess an dieser Stelle entsprechend anpassen werden.“ Geschäftsführer Peter Bresinski ergänzt: „Von dieser Kooperation profitieren beide Seiten. Der rege Austausch mit den Studierenden war auch für uns interessant und lehrreich, und wir haben sie gern darin unterstützt, ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis zu testen und umzusetzen.“

Bei den Stadtwerken Heidelberg standen die Prozesse rund um das Betriebliche Vorschlagwesen und die Fernwärme-Hausanschlüsse im Fokus. Die Vorschläge der Studierenden reichten von Optimierungen bei Formularen über Vorschläge zur Homepage bis hin zum Einbau von Tarifrechnern für eine Gesamtkosten- sowie Umweltbetrachtung des Systems Fernwärme gegenüber der Heizung mit anderen Wärmeträgern. „Der Blick der engagierten Studierenden hat uns geholfen, uns einmal mit anderen Augen zu betrachten. Das war ein sehr spannender und anregender Prozess“, sagte Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer des 100% kommunalen Energieversorgers, bei der Präsentation der Ergebnisse. „Für uns war es beeindruckend zu sehen, wie schnell und systematisch sich die Projektgruppen in die Themen eingedacht haben. Wir werden in nächster Zeit einige ihrer Ergebnisse aufgreifen und gegebenenfalls weiterentwickeln“, ergänzt Renate Löcher, Leiterin der Unternehmensentwicklung.

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