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News Detail

Pressemitteilung

Heidelberger Bieratlas 2020: im Rennen um die Idealmarke

Master-Studierende des Studiengangs Internationales Management und Entrepreneurship an der SRH Hochschule Heidelberg analysierten die Wahrnehmung regionaler Biermarken.

Geschmack und Design spielen bei der Wahrnehmung von Biermarken eine besonders wichtige Rolle. Das fanden Studierende des Internationalalen Managements und Entrepreneurships an der SRH Hochschule Heidelberg in einer Studie heraus.

Die Biergärten trotzen Corona, und die Saison endet noch lange nicht. Angesichts der immer noch warmen Wetterlage, der ausfallenden Oktoberfeste und der Zulassung der erweiterten Außenbewirtschaftung der Gastronomie spielen regionale und lokale Biermarken in diesem Jahr mit der Besinnung auf die Heimat vielleicht eine besonders große Rolle. So passt es, dass Studierende der SRH Hochschule Heidelberg nun zum dritten Mal untersucht haben, wie die Unterschiede der regionalen Biermarken wahrgenommen werden.

Wurde im Heidelberger Bieratlas 2018 die Wahrnehmung des Geschmacks lokaler Biermarken gemessen, so konnte die Studie 2019 zeigen, dass sich die Geschmacksbewertung der meisten Biere im Blindversuch nicht signifikant unterscheidet. Nun stellten die Studierenden die Kriterien der Markenwahrnehmung auf den Prüfstand: Regionalität, Flaschenfarbe, Verschluss, Flaschendesign, Etiketten und Geschmack sind alles Kriterien, die auf die Markenwahrnehmung einzahlen. „Die Marken Heidelberger und Eichbaum werden als regionale Marken wahrgenommen, konnten aber im Design nicht überzeugen“, berichtet Prof. Dr. Benedikt Römmelt, der die Studie geleitet hat. Klosterhof und Vetter als lokale Biermarken werden geschmacklich positiv, im Design aber eher als altmodisch wahrgenommen. Die Probanden mussten auch ihre Idealmarke beschreiben und bewerten. Welde kam der Vorstellung des idealen Bieres am nächsten: „Der Geschmack des Bieres und das Design sind besonders wichtig. Die Brauerei aus Plankstadt hat also aus Markensicht alles richtig gemacht!“, lobt Römmelt. Hinsichtlich der Geschlechter und der Altersgruppen wurden in der Studie keine nennenswerten Unterschiede beobachtet.

Die Studierenden erstellten die Studie im Rahmen des Moduls „Business Research Methods“. Gemäß des an der SRH Hochschule Heidelberg praktizierten Studienmodells CORE (Competence Oriented Research and Education) erwerben die Studierenden hier Kompetenzen in wissenschaftlichen Forschungsmethoden. Praxisorientierung und -relevanz sind besonders bedeutsam.

Aus dem Heidelberger Bieratlas 2018 ist die Verteilung der Heidelberger Biertrinker nach Altersguppen und Geschlecht bekannt: 78 Prozent der Heidelberger trinken zumindest gelegentlich Bier (89 Prozent der Männer, 68 Prozent der Frauen). Die Alters- und Geschlechtsverteilung in der Stichprobe aus 42 Heidelberger Biertrinkerinnen und -trinkern (18 Frauen, 24 Männer) weicht nicht signifikant von der Grundgesamtheit ab. Die Stichprobe kann damit als repräsentativ hinsichtlich Alter und Geschlecht angesehen werden.

Die detaillierten Ergebnisse des Heidelberger Bieratlas 2020 befinden sich unter www.hochschule-heidelberg.de/heidelberger-bieratlas.

SRH Hochschule Heidelberg

Als eine der ältesten und bundesweit größten privaten Hochschulen bietet die SRH Hochschule Heidelberg 32 innovative Studiengänge in den Bereichen Informatik, Medien und Design, Wirtschaft, Ingenieurwesen und Architektur, Sozial-, Rechts- und Therapiewissenschaften sowie Psychologie an. Die SRH Hochschule Heidelberg steht für innovative Lehre: Das deutschlandweit einzigartige Studienmodell, das CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education), wurde 2018 vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft und der Volkswagenstiftung mit dem Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz ausgezeichnet. Rund 3.400 Studierende bereiten sich an den Standorten Heidelberg und Calw kompetenzorientiert auf ihr Berufsleben vor. Neben sechs Fakultäten zählen auch die Heidelberger Akademie für Psychotherapie (HAP), das Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung und Personalentwicklung (IWP) sowie ein hochschuleigenes Forschungsinstitut und das Gründer-Institut zur Hochschule dazu. Die SRH Hochschule Heidelberg ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie ist Teil eines starken Netzwerks von insgesamt acht SRH Hochschulen in Berlin, Gera, Hamm, Heidelberg, Riedlingen und in Paraguay sowie der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden/Oestrich-Winkel. Gesellschafterin ist die SRH Higher Education GmbH.

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