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SRH Hochschule Heidelberg blickt nach China

Chinas Wirtschaft wächst weiter. Nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte das Land bereits 2016 die weltweit größte Wirtschaftsmacht sein. Damit wird das Land im Reich der Mitte auch für deutsche Unternehmen immer wichtiger und es ergibt sich ein großer Bedarf an spezialisierter Ausbildung.

Chinas Wirtschaft wächst weiter. Nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte das Land bereits 2016 die weltweit größte Wirtschaftsmacht sein. Damit wird das Land im Reich der Mitte auch für deutsche Unternehmen immer wichtiger und es ergibt sich ein großer Bedarf an spezialisierter Ausbildung. Chinesisches Recht ist ein wichtiger Aspekt, der bislang nur von wenigen deutschen Juristen beherrscht wird.

An der SRH Hochschule Heidelberg wurde deshalb das Zentrum für Chinesisches Wirtschaftsrecht (ZCW) gegründet, unter dessen Dach künftig Lehre und Forschung zum chinesischen Recht gebündelt und weiter ausgebaut werden sollen: „China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien und entsprechend vielfältig sind die Geschäftsmöglichkeiten. Damit sind zunehmend nicht mehr nur große sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen mit komplexen rechtlichen Fragen konfrontiert“, sagt Dr. Katrin Blasek. Die SRH-Professorin ist Expertin für chinesisches Recht und lehrt an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften. Im Masterstudiengang „Internationales Wirtschafts- und Unternehmensrecht“ bereitet sie ihre Studierenden auf die unternehmerischen Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit China vor.

Der Master ist derzeit der einzige in Deutschland, bei dem verpflichtend das chinesische Recht gelehrt wird. Neben Fachwissen zum chinesischen Rechtssystem wie etwa Investitions- oder Wirtschaftsrecht, vermittelt der Studiengang auch interkulturelle Aspekte: „Wir verfolgen damit einen interdisziplinären Ansatz. Um später erfolgreich zu sein, müssen die Studierenden auch mit den kulturellen Gepflogenheiten in China selbstbewusst umgehen können. Beispielsweise wie man eine Verhandlung vorbereitet oder welche Verhaltensweisen in China geschätzt werden“, so Blasek.

Die chinesische Sprache können die Studierenden dabei gleich miterlernen. In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut Heidelberg bietet die Fakultät regelmäßig Sprachkurse für Anfänger oder Fortgeschrittene an.

Der nächste Masterkurs im Studiengang „Internationales Wirtschafts- und Unternehmensrecht“ startet im Oktober 2011 und richtet sich an Bachelorabsolventen aus den Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften.

Nähere Informationen zum Studium und zum Zentrum für Chinesisches Wirtschaftsrecht (ZCW) auch unter http://www.fh-heidelberg.de/de/fakultaet-fuer-sozial-und-rechtswissenschaften/