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Pressemitteilung

SRH Hochschule Heidelberg erhält Auszeichnung für exzellente Lehre

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Volkswagenstiftung würdigen das Lehr- und Lernmodell der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Genius Loci-Preis. Der einzige institutionelle Preis für exzellente Lehre in Deutschland wird zum zweiten Mal vergeben.

Das Studienmodell CORE an der SRH Hochschule Heidelberg steht für Competence Oriented Research and Education und ist deutschlandweit einzigartig.

Studieren anders denken – die SRH Hochschule Heidelberg hat 2012 die Lehre revolutioniert und mit dem CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education) ein deutschlandweit einzigartiges Lehr- und Lernmodell geschaffen. CORE steht für eine komplett neue Studienstruktur: Im Fünf-Wochen-Rhythmus erwerben die Studierenden Kompetenzen, die sich nach den Anforderungen des Arbeitsmarktes richten, gecoacht durch ihre Dozenten. Für diesen Ansatz haben der Stifterverband und die Volkswagenstiftung die SRH Hochschule Heidelberg nun mit dem Genius Loci-Preis ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die vor allem unseren Studierenden zu Gute kommt. Sie unterstreicht die hohe Qualität unserer Lehre und signalisiert, dass die Hochschule hervorragend ausgebildete Absolventen hervorbringt“, betont Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH Hochschule Heidelberg.

Neben der SRH Hochschule Heidelberg erhält auch die Uni Mainz den Genius Loci-Preis. „Qualität sichern in der Lehre heißt auch, eine Lehrentwicklung strategisch zu betreiben und dafür institutionelle Leitbilder zu entwickeln. Das ist sowohl der Uni Mainz als auch der SRH Hochschule Heidelberg ausgezeichnet gelungen“, sagt der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Dr. Volker Meyer-Guckel.

Der Bologna-Prozess fordert seit 1999 von allen Hochschulen in Europa, dass sie ihre Studierenden auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarkts vorbereiten. „Wir haben Bologna zu Ende gedacht, indem wir die Studierenden konsequent ins Zentrum rücken: Sie trainieren bei uns genau jene Kompetenzen, die sie in ihrem späteren Beruf benötigen“, sagt Prof. Dr. Carolin Sutter, Prorektorin für Studium und Weiterbildung. „Wichtig ist dabei, dass die Studierenden an ihr Vorwissen anknüpfen und dieses mit eigenen Erfahrungen verbinden können“, unterstreicht Prof. Dr. Julia Rózsa, Leiterin der SRH Akademie für Hochschullehre, die das CORE-Prinzip entwickelt hat. „Wir geben den Studierenden den Raum, den Lernstoff mit aktivierenden Lernmethoden optimal zu verarbeiten.“

Das CORE-Prinzip basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Lern- und Hirnforschung. Die Studierenden erarbeiten sich fünf Wochen lang ein Thema – eigenverantwortlich und in kleinen Gruppen. Am Ende dieses Zeitraums wird überprüft, ob sie ihre erlernten Kompetenzen anwenden können: beispielsweise in Form von fiktiven Unternehmensversammlungen, Präsentationen oder Ausstellungskonzepten. Auch in der Forschung wird das CORE-Prinzip angewendet: Die Studierenden können Forschungsprojekte aktiv mitgestalten oder eigene Projekte initiieren, wodurch sowohl das selbstständige und wissenschaftliche Arbeiten als auch erste Kontakte zu potenziellen künftigen Arbeitgebern gefördert werden.

Neben der SRH Hochschule Heidelberg setzen mittlerweile auch die anderen acht SRH Hochschulen das innovative Lernkonzept in ihrem Studienangebot um. Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Winterberg, Geschäftsführer der SRH Higher Education und ehemaliger Rektor der SRH Hochschule Heidelberg, der das CORE-Prinzip 2012 eingeführt hat, erklärt: „Die SRH Hochschulen profitieren sehr von diesem Lehr- und Lernmodell, das sie in der Hochschullandschaft einzigartig macht. Die Auszeichnung mit dem Genius Loci-Preis verleiht diesem Ausbau einen enormen Schub und bedeutet eine große Anerkennung unserer Arbeit der vergangenen Jahre.“

Mit dem Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz zeichnen der Stifterverband und die Volkswagenstiftung jährlich eine Universität und eine Fachhochschule aus, die über eine beispielhafte Lehrverfassung bzw. Lehrstrategie verfügen. Das Preisgeld von 20.000 Euro wird die SRH Hochschule Heidelberg für die Einladung eines Visiting Scholar of Teaching and Learning im Bereich digitale Lehre einsetzen. „Wir entwickeln das CORE-Prinzip ständig weiter und sind davon überzeugt, dass durch den zielgerichteten Einsatz neuer Medien der Mehrwert von Präsenzphasen weiter gesteigert werden kann“, erklärt Prof. Sutter.

Das Foto finden Sie hier in druckfähiger Auflösung.

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