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Hochschule Ambulanzen Lehrambulanz Physiotherapie am Campus

Physiotherapie am Campus
Die Praxis für Physiotherapie am SRH Campus

Die Ambulanz Physiotherapie am Campus ist eine moderne physiotherapeutische Praxis auf dem Campusgelände der SRH. Mit dem Schwerpunkt auf neurologische Krankheitsbilder und Symptome bietet Ihnen unser Team eine individuelle Behandlung speziell auf Ihre Alltagsbedürfnisse angepasst. Die räumliche Nähe zu der Fakultät der Therapiewissenschaften (im 1. OG) verdeutlicht, dass Theorie und die praktische Umsetzung zum Wohle des Patienten eingesetzt werden. Des Weiteren bildet die Ambulanz eine zentral gelegene Anlaufstelle für Studierende, Beschäftigte der SRH und Anwohner der umliegenden Gebiete für alle physiotherapeutischen Fragestellungen.

Behandlungsarten

Das Beckenbodentraining umfasst gezielte Übungen für die Muskelgruppe, die den Bauchraum und Beckenorgane von unten abschließt und gegen der Schwerkraft entgegen hält.

Die Beckenbodenmuskulatur kann man kräftigen, entspannen, dehnen und dadurch in deren Funktionen unterstützen. Heutzutage ist das Beckenbodentraining ein fester Bestandteil der Rückenschule. Bei krankhaften Veränderungen des Beckenbodensystems die in Folge z.B. Inkontinenz oder Senkungsbeschwerden verursachen, soll die Therapie gezielt auf die Ursache der Schwäche des Betroffenen angepasst werden.

Bei Frauen kann das Beckenbodentraining sehr hilfreich sein wie zum Beispiel bei: Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz, Senkungsbeschwerden, nach Operationen im Beckenbereich, in der Schwangerschaft, in der Wochenbett-, und Rückbildungszeit.

Bei Männern wird das Beckenbodentraining vor und nach der Prostata-Operation wegen der Kontinenzsicherung und Potenzproblemen angewendet.

Die Therapie beinhaltet auch beckenbodenfreundliche Atemtechniken, Haltungsschulung, Hebe-, Tragetechniken, Entlastungspositionen und Verhaltungsstrategien im Alltag in Bezug auf die Sicherung der Kontinenz und Optimierung alle Funktionen des Beckenbodens.

Beckenbodentraining kann vom Arzt unter der Bezeichnung „KG“ mit entsprechender Diagnose verordnet werden.

Bobath-Erwachsene

Das Bobath-Konzept ist ein bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept mit dem die Lernfähigkeit des Gehirns (Plastizität) gesteigert wird, um z.B. bereits bekannte Aktivitäten wie bspw. ein Glas greifen oder sich ankleiden, wiederzuerlernen.

Häufige Anwendungsgebiete sind nach einem Schlaganfall, einem Schädelhirntrauma oder einer Hirnblutung, wie auch bei Multipler Sklerose (MS), Morbus Parkinson und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen. Ziel dieser Therapie ist es, die Haltungs- und Bewegungskontrolle wieder zu erlangen, um z.B. Sicherheit im Alltag zu gewinnen.

Bobath wird vom Arzt unter der Bezeichnung "KG-ZNS" verordnet.

Bobath-Pädiatrie

Die Kinder-Bobath-Therapie behandelt Kinder mit neurologischen Auffälligkeiten. Der Therapeut „holt“ das Kind an der Stelle „ab“, in der es sich aktuell befindet und versucht die ihm gezeigten Fähigkeiten mit gezielten Maßnahmen zu unterstützen.

Ziel der Behandlung ist, die höchst mögliche Selbstständigkeit des Kindes zu erlangen und es bei der motorischen Entwicklung zu unterstützen.

Bobath-Pädiatrie kann vom Arzt unter der Bezeichnung „KG-ZNS Kinder“.

Unter Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) versteht man die Störung des Kauapparates, die häufig mit ieferfehlstellung zusammenhängt. Häufig gehen Kiefergelenksbeschwerden mit Kopfschmerzen, Rückenverspannungen, Tinnitus, Schwindel, verminderter Mundöffnung, Zähneknirschen und/oder Knacken des Kiefergelenkes einher.

Kiefergelenksbehandlung wird vom (Zahn-)Arzt unter der Bezeichnung "MT bei CMD" verordnet.

Als Elektrotherapie wird die medizinische und physiotherapeutische Anwendung von elektrischem Strom bezeichnet. Dem Patienten wird der genau dosierte Strom über Elektroden appliziert. Je nach Indikation werden unterschiedliche Stromarten verwendet oder kombiniert, um Schmerzen zu lindern, den Muskeltonus zu verbessern oder zu vermindern und die Durchblutungsförderung und Stoffwechselaktivität zu steigern.

Elektrotherapie wird vom Arzt unter der Bezeichnung "ET" verordnet.

Das richtige Gangmuster ist die beste Prophylaxe vor möglichen Gelenkbeschwerden. Die Ganganalyse ist ein medizinisches Verfahren, das vor allem in der Orthopädie Anwendung findet. Der menschliche Gang entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel des Gleichgewichts und der Koordination sowie der Funktion der Muskulatur und der Gelenkbeweglichkeit. Um eventuelle Störungen oder Erkrankungen anhand eines veränderten Gangbildes festzustellen, kann sowohl eine beobachtende Ganganalyse als auch eine apparative Ganganalyse durchgeführt werden.

Die gerätegestützte Krankengymnastik ist eine aktive Therapie in der Physiotherapie in der mit Hilfe von medizinischen Trainingsgeräten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination verbessert werden können. KGG ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Rehabilitation nach Gelenkverletzungen, Knochenbrüchen und Operationen, aber auch bei jeder Form von muskulärer Dysbalance (Haltungsschwächen, Wirbelsäulenfehlstellungen, Bandscheibenvorfall, etc.) und bei Einschränkungen der Herz- und Lungenfunktion. Je nach Befund werden individuelle Trainingspläne erstellt. 

Gerätegestützte Krankengymnastik wird vom Arzt unter der Bezeichnung "KGG" verordnet.

Bei der Kryotherapie (Kältetherapie) nutzt man die Kälte zur Behandlung verschiedener Erkrankungen. Vom kalten Wickel bis hin zur Gänzkörper-Kryotherapie wird Kälte in großer Bandbreite eingesetzt. Bei einer niederen Körpertemperatur laufen Entzündungsprozesse verlangsamt ab, da die sogenannten Entzündungsmediatoren inaktiver werden. Wirkungen der Kältetherapie sind u.a. eine Verminderung der Durchblutung, Dämpfung von Stoffwechsel- und Entzündungsprozessen, Linderung von Schmerzen und eine Veränderung der Muskelspannung. Anwendungsformen sind beispielsweise Eispackungen, Eiswickel und Kaltluft.

Kältetherapie wird vom Arzt unter der Bezeichnung "KT" verordnet.

Das Kinesiologische Taping ist ein farbiges elastisches Tape, welches unter Anwendung spezieller Anlagetechniken durch den Therapeuten auf die Haut aufgebracht wird und dort unterschiedliche Wirkungen erzielt. Es kann vielseitig bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern genutzt werden. Die Wirkungen des Tapings sind vielfältig, unter anderem Schmerzreduktion, Detonisierung, Schwellungsverminderung oder Ansteuerungsverbesserung der Muskulatur. Des Weiteren können Tapeanlagen bei Verletzungen der Sehnen und Bänder angewendet werden. Mit dem Kinesiotape können auch Korrekturanlagen durchgeführt werden.



Unter dem stabilen Klassischen Taping versteht man die Anlage von Verbänden, die helfen Bewegungen in eine gewünschte Richtung auszuführen oder schmerzhafte Bewegungen zu vermeiden. Aufgabe des stabilen Tapes ist der Schutz von Gelenken vor weiterer Schädigung und zu hoher Belastungen. Dazu ist keine komplette Ruhigstellung notwendig, sondern nur eine Einschränkung in gewissen Bewegungsrichtungen. Die benötigte Funktion des Bewegungsapparates bleibt erhalten, gleichzeitig wird eine Entlastung erzielt. Durch den Verband soll maximale Stabilität bei gezielter Beweglichkeit erreicht werden.

Das Massieren ist eine Jahrtausend alte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates. Die klassische Massagetherapie hat vielseitige Anwendungsbereiche. Sie wird eingesetzt zur Durchblutungs- und Stoffwechselsteigerung, zur Schmerzlinderung und Lockerung der Muskulatur, sowie zur positiven Beeinflussung von Kreislauf, Blutdruck, Atmung und Psyche.

Klassische Massage wird vom Arzt unter der Bezeichnung "KMT" verordnet.

Aus der klassischen Massagetherapie entwickelten sich unterschiedliche Massageformen wie zum Beispiel die Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage und Unterwasserdruckstrahlmassage.

Die Bindegewebsmassage gehört zu der Reflexzonenmassage. Ziel der Bindegewebsmassage ist es nicht nur lokale Effekte an der behandelten Stelle zu erzielen, sondern über Nervenreize an den entsprechenden Hautarealen Fernwirkungen auf innere Organe zu erreichen.Hautareale, die äußerlich auffällig, verklebt oder aufgequollen sind können Hinweise auf organische Beschwerden geben.

Die Krankengymnastik ist eine Behandlungsform, bei der durch gezielte Übungen das individuell mit dem Patienten festgelegte Behandlungsziel erreicht wird. Im Vordergrund der Therapie steht die Symptomreduktion, die Prävention (z.B. Haltungskorrektur), das Anleiten von Eigenübungsprogrammen sowie Schulung des Alltagsverhaltens.

Allgemeine Krankengymnastik wird vom Arzt unter der Bezeichung "KG" verordnet.

Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine Therapie zur Entstauung von geschwollenem Gewebe. Ziel der Manuellen Lymphdrainage ist es, den Lymphfluss zu unterstützen, um Schwellungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und Gewebe zu lockern. Eine große Bedeutung hat die Manuelle Lymphdrainage z.B. bei Lymph-/Lipödemen, Morbus Sudeck, Lähmungsödemen sowie bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe. Mit speziellen sanften, rhythmischen, kreisenden und pumpenden Handgrifftechniken, wird die angestaute Flüssigkeit in die zuständigen Lymphknoten abtransportiert. Über spezielle Techniken wird unter Einbeziehung der Atmung und zusätzlicher Aktivierung der Rumpflymphknoten eine Sogwirkung erzielt. Die Manuelle Lymphdrainage wird durch Kompressionsbandagierung (vom Arzt angeordnet) zusätzlich unterstützt.

Manuelle Lymphdrainage wird vom Arzt unter den Bezeichnungen "MLD30", "MLD45" oder "MLD60" (Zeitangabe in Minuten) verordnet.

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungskonzept, in dem durch spezielle Untersuchungs- und Behandlungstechniken, Funktionsstörungen des Bewegungssystems behandelt werden. Dadurch kann Einfluss auf die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion so wie auf die Koordination von Bewegungen genommen werden. Ziel dieses Behandlungskonzeptes ist es Schmerzen zu lindern und Bewegungsstörungen (z.B. Bewegungseinschränkung, Instabilität, etc.) zu verringern/beseitigen. Über passive wie auch aktive Maßnahmen werden „blockierte“ oder eingeschränkte Gelenke mobilisiert, wie auch instabile Gelenke stabilisiert. Je nach Diagnosestellung wird ein individueller Behandlungsplan mit passiven und aktiven Techniken durch den Therapeut, wie auch durch Anleitung zur Eigenmobilisation für den Patienten erstellt und durchgeführt.

Manuelle Therapie wird vom Arzt unter der Bezeichnung "MT" verordnet.

Das Nervensystem ist ein komplexes System, das unseren Organismus verbindet. Es hat die Möglichkeit zu gleiten, ist jedoch nicht so elastisch und dehnfähig wie ein Muskel. Durch Einengung von außen oder durch innere Strukturen wie Muskeln, Gelenke oder Bindegewebe kann die Gleitbewegung der Nerven gestört werden. Es entstehen Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Kribbelgefühle. Bei der Behandlung wird mittels sehr fein dosierter Dehnungstechniken und Eigenübungen versucht, die Mobilität der betroffenen Nerven wiederherzustellen.

Wir bieten Ihnen neurophysiologische Krankengymnastik auf Grundlage von zwei verschiedenen etablierten Lehrambulanz Physiotherapie am Campus hat sich auf neurologische Störungsbilder spezialisiert und ist z.B. mit einer Therapieküche ausgestatte, um die Behandlung individuell an den Alltag anpassen zu können. Die erfahrenen Therapeuten  bieten Ihnen Therapien nach Bobath und PNF an. Eine enge Kooperation gibt es mit dem Jungen Wohnen.

Bobath und PNF werden vom Arzt unter der Bezeichnung "KG-ZNS" verordnet KG-ZNS (Krankengymnastik für das zentrale Nervensystem).

Die Abkürzung PNF steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, welche sich auf das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur bezieht. Über die dreidimensionale PNF-Therapie werden die Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen stimuliert. Ziel dieses Therapiekonzeptes ist es das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Nerven (neuromuskulär) zu verbessern, so dass alltägliche Bewegungen leichter auszuführen sind (Fazilitation). Durch die PNF-Therapie können Schmerzen behoben und gelindert, wie auch Kraft, Ausdauer und Koordination verbessert werden. Die PNF-Therapie eignet sich für Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Beschwerden.

PNF wird vom Arzt unter der Bezeichnung "KG-ZNS" verordnet.

Das Record-Training ist eine anerkannte Ganzkörper-Trainingsmethode, die mit Hilfe von Seil- und Schlingensystemen umgesetzt wird. Dabei wird mit dem eigenen Körpergewicht als Trainingswiderstand gearbeitet. Ziel des Redcord-Trainings ist es, die gelenknahen, tiefenstabilisierenden Muskeln und Muskelketten zu trainieren, um mehr Stabilität zu erreichen und die neuromuskuläre Kontrolle, also das Zusammenspiel von Muskel und Nerv, zu erhöhen. Mit dem Sling-Trainer wird hauptsächlich die Kraftausdauer trainiert. Der Widerstand kann durch den variablen Winkel des Körpers zum Boden verändert werden. Durch einen Karabiner in einen Haken an der Decke, um einen Ast gelegt, an einer Stange befestigt, an Trimm-Dich-Pfaden ist das Trainieren fast überall möglich.

Ein Schlingentisch ist eine stabile Vorrichtung, welche zur physiotherapeutischen Mobilisation und Stabilisation sowie zur Schmerztherapie eingesetzt werden kann. Der Patient wird zuerst auf einer Liege gelagert und je nach Krankheitsbild und Lage der Beschwerden durch eine Aufhängung mit Schlingen in eine beliebige, schmerzfreie Stellung gebracht. Es gibt verschiedene Anwendungen, die im Schlingentisch durchgeführt werden können. Durch die Reduktion der Schwerkraft werden Behandlung und Bewegung hubarmer und somit für den Patienten und Therapeuten leichter. Der Therapeut kann somit unter Vermeidung der Schwerkraft den Patienten schonende bewegen, um Schmerzen zu reduzieren, den Muskeltonus zu senken und das Gewicht abzunehmen.Die Schlingentischbehandlung eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen, z.B. Manuelle Therapie, Wahrnehmungsbehandlung und Traktion.

Schlingentisch-, Traktions- oder Extensionsbehandlung wird vom Arzt unter der Bezeichnung "EXT" verordnet.

In der Spiegeltherapie nutzt man den Effekt einer optischen Illusion, wo bestimmte Hirnareale aktiviert werden und somit einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation von Bewegungsstörungen und Schmerzsymptomen nehmen. Das Betrachten der Aktivität z.B. der rechten Hand im Spiegel (in Wirklichkeit bewegt sich die Linke) und eine starke Konzentration des Patienten auf das Geschehen bewirken eine erhöhte Erregbarkeit in der betroffenen Hirnhälfte.

Es wird aktiv, assistiv oder passiv trainiert mit Hilfe des Therapeuten. Unterschiedliche Gegenstände und Materialien kommen auch zum Einsatz. Spiegeltherapie ist eine Ergänzung in der neurologischen Rehabilitation zu anderen Therapien und fördert nach dem Schlaganfall die Motorik der oberen und unteren Extremität, verbessert die Sensibilität, beeinflusst positiv den Hemineglect, reduziert Muskeltonus und Schmerzen. In der orthopädischen und chirurgischen Rehabilitation wird die Spiegeltherapie eingesetzt bei: Amputationen, Morbus Sudeck( CRPS), peripheren Nervenverletzungen, postoperativen und posttraumatischen Schmerzzuständen.

Spiegeltherapie kann vom Arzt unter der Bezeichnung „ KG-ZNS“ mit entsprechender Diagnose verordnet werden.

Die Sturzprävention ist eine aktive Therapie mit mehreren Schwerpunkten, die in der Einzeltherapie auf die aktuellen Fähigkeiten des Patienten angepasst werden kann und in der Gruppentherapie mit der Steh- und Gehfähigkeit (auch mit Hilfsmitteln) als Voraussetzung zu sehen ist.

In der Therapie legt man den Focus mit gezielten Übungen auf die Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Ausdauer und Gleichgewicht eines jeden Einzelnen. Es wird gelernt, auf unterschiedlichen Flächen und Neigungen zu gehen und von verschiedenen Höhen aufzustehen, auch vom Boden.

Um alle Risikofaktoren zu minimieren, thematisiert man auch die eigene Umgebung mit den eventuellen Sturzfallen. Ein optimaler Umgang mit Hilfsmitteln wird ebenfalls getestet. Durch die neugelernte Selbsteinschätzung und körperlichen Fitness kann man Stürze vermeiden, im Falle des Sturzes richtig handeln und eventuell schon vorhandene Sturzängste abbauen.

Sturzprävention kann vom Arzt unter der Bezeichnung „KG“ mit entsprechender Diagnose verordnet werden.

Eine Ultraschalltherapie ist ein Therapieverfahren, das akute schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates wie Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen, aber auch Sehnenansatzentzündungen, Bänderverletzungen oder Hämatome lindern kann. Beim Ultraschall bewegt der Therapeut einen Schallkopf kreisförmig über das erkrankte Gebiet. Dadurch dringen sehr schnell aufeinanderfolgende (hochfrequente) Schallwellen über den Ultraschallkopf in den Körper ein, ohne dass der Patient diese spürt. Diese Anwendung kann auch in einer Teilwanne oder Behälter unter Wasser eingesetzt werden, z.B. an Füßen oder Händen. Der Schall wird dabei kontinuierlich oder gepulst abgegeben. Es kommt zu einer verbesserten Durchblutung, Schmerzlinderung und einem gesteigerten Stoffwechsel.

Ultraschall wird vom Arzt unter der Bezeichnung "UST" verordnet.

Die Wärmetherapie ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die Krankengymnastik (KG) oder Manuelle Therapie (MT). Sie wird lokal bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Ziele der Wärmetherapie sind die Tonussenkung der Muskulatur bei starken Verspannungen, die Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung, die Geschmeidigkeit der Gelenkflüssigkeit zu erhöhen (z.B. bei Arthrose) oder die Dehnfähigkeit des Bindegewebes zu verbessern. Wärme lässt sich z.B. über heiße Moor- und Fangopackungen, Infrarotlicht, Heißluftstrahlern oder der sog. "Heißen Rolle" erreichen.

Wärmetherapie wird vom Arzt unter der Bezeichung "WT" verordnet.

Über uns

Montag:08:00-17:30 Uhr*
Dienstag:08:00-17:30 Uhr*
Mittwoch:08:00-17:30 Uhr*
Donnerstag:08:00-17:30 Uhr*
Freitag:08:00-15:00 Uhr*

und nach individueller Vereinbarung.

*Öffnungszeiten können abweichen

Physiotherapie am Campus

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69123 Heidelberg

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Telefax: +49 (0) 6221 6799-643

E-Mail: physio-am-campus@srh.de

 

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Der Mensch im Mittelpunkt - Behandlung so individuell wie der Patient einzigartig ist.

Unsere Therapeuten und die Studierenden der Physiotherapie haben in der Lehrambulanz deutlich mehr Zeit für Ihre therapeutische Behandlung als in vergleichbaren Einrichtungen (Praxen, Krankenhäuser). Diese beginnt beim Anamnesegespräch, geht über die Ausarbeitung eines individuellen Therapieplans bis hin zur persönlichen Betreuung während der Behandlung. Wir sehen uns als Coach, der mit Ihnen zusammen Ihre Beschwerden gezielt angeht, um Ihnen einen gesunden und beschwerdefreien Alltag zu ermöglichen. Exzellenz und Kompetenz und die enge Verzahnung von Praxis und Lehre sorgen für stets aktuellen Wissenstransfer in den Berufsalltag, d.h. die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse fließen in den Behandlungsprozess zu Ihrem Vorteil ein. Die Verbindung von modernster Technik und langjährigem Know-how von Experten aus der physiotherapeutischen Praxis ermöglicht Therapie auf höchstem Niveau.

Mit der Tradition von früher
Und der Therapiewissenschaft von morgen
Für die Menschen von heute

Sprung an die Spitze - Mit traditionellen Methoden und der Therapiewissenschaft von morgen für Menschen von heute!

Die Lehrambulanz Physiotherapie am Campus folgt der Philosophie Lehre, Praxis und Forschung zu vereinen. In einem einmaligen Konzept werden bei uns Patienten aller Altersgruppen gemeinsam von Studierenden und erfahrenen Lehrtherapeuten, unter Berücksichtigung aktueller Wissenschaft, behandelt.

Am Anfang der Behandlung wird eine spezifische Befundung mit ausführlichem Anamnesegespräch durchgeführt. Daraufhin folgt die Ausarbeitung eines individuellen, auf die Ziele des Patienten abgestimmten Therapieplans, um gemeinsam die vorgenommenen Ziel zu erreichen. In unseren Behandlungsprozess werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Physiotherapie, Medizin und Sportwissenschaft integriert, um für Sie eine individuelle und bestmögliche Therapie zu ermöglichen.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Wir legen großen Wert auf eine individuelle Untersuchung und erarbeiten gemeinsam Ihre Therapieziele
  • Wir bieten eine intensivere Betreuung durch die zusätzlich behandelnden Studierenden der Physiotherapie
  • Wir unterstützen Sie dabei Ihren Therapieplan in den Alltag zu integrieren
  • Unsere Mitarbeiter bilden sich kontinuierlich qualifiziert weiter und bieten Ihnen dadurch eine hohe Fachkompetenz

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