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Studium Ideenpitch im Studium

Fakultät für Information, Medien und Design

Ideenpitch im Studium

Die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis ist einer der Grundsätze des CORE-Prinzips (Competence Oriented Research and Education), der Lehr- und Lernphilosophie der SRH Hochschule Heidelberg. Statt in Vorlesungen theoretisch über Kundenbedürfnisse, Marketingkennzahlen oder Kampagnenplanung zu philosophieren haben sich Studierende der Wirtschaftsinformatik und des Studiengangs Cross-Media-Design der SRH Hochschule Heidelberg in ihren Studiengängen deshalb mit konkreten Problemstellungen aus der Praxis auseinandergesetzt. Im Modul „Vertrieb und Marketing“ beschäftigten sie sich mit spezifischen Fragen der Wuppertaler Stadtwerke Energie & Wasser AG, der Digital Agentur Heidelberg GmbH, sowie der Heidelberger Dienste gGmbH. Die Aufgaben waren dabei sehr vielfältig: von Logo- und Slogan-Entwicklung, über die Analyse und Optimierung von Kundenportalen bis hin zum Entwickeln von Anwendungsfällen – sogenannten use cases – für digitale Projekte der Zukunft.

In kleinen Vierer oder Fünfer-Teams bewältigten die Studierenden innerhalb des Fünf-Wochen-Moduls die umfangreichen Aufgaben und konzipierten einen Prototyp für eine crossmediale Kampagne für das jeweilige Unternehmen. Die fünf Wochen waren dabei nach den typischen sechs Phasen des Design Thinking Ansatzes strukturiert: vom „Verstehen“ bis zum „Test des Prototyps“. Ausgehend von Tiefeninterviews, die vor Ort bei den Kunden durchgeführt wurden, konnten die Studierenden ihre Leitideen, Claims, Logos in iterativen Feedbackschleifen immer wieder gemeinsam mit dem Kunden weiterentwickeln und evaluieren. Am Ende der fünf Wochen stellten sie ihre Lösungsansätze vor den Kunden in Pitches vor: Eines der Teams entwickelte zum Beispiel ein Konzept für ein virtuelles Speed Dating zwischen Existenzgründern und potenziellen Geldgebern in der Region.

Sebastian Warkentin, Geschäftsführer der Digital Agentur Heidelberg GmbH, sprach den Studierenden ein großes Lob aus. „Wir waren überrascht über die Kreativität auf der einen und die professionelle Umsetzung auf der anderen Seite. Die Studenten haben methodisch und handwerklich exzellent gearbeitet.“ Auch Sonja Schimpfössl, Leitung Marketing der Stadtwerke Wuppertal Energie & Wasser AG zeigte sich sehr angetan von den Ideen: „Es hat uns sehr gefreut, mit welch großem Engagement die Teams die Aufgabe bearbeitet haben. Einige wertvolle Aspekte werden wir bei der weiteren Konzeption und Realisierung unseres Projekts berücksichtigen.“

Die Durchführung von Praxisprojekten während des Studiums hat nicht nur für die Unternehmen Vorteile, sondern auch die Studierenden: „Die Zufriedenheit der Unternehmen mit den Ergebnissen sowie die hohe Motivation und Leistungsbereitschaft der Studierenden bestärken uns darin, dass wir mit CORE-Prinzip und dem Design Thinking Ansatz die richten Instrumente für eine kompetenzorientierte Lehre einsetzen“, sagte Prof. Dr. Anke Schuster, Studiengangsleiterin Wirtschatfsinformatik der SRH Hochschule Heidelberg.

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