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Studium Bachelorstudium Kindheitspädagogik

Kindheitspädagogik
Bachelor of Arts

Kindheitspädagogik

Jetzt bewerben Infomaterial herunterladen Sonja Schmidt

Ihre Ansprechpartnerin für Studiengänge

Sonja Schmidt

„Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind es bereits“

(Janusz Korczak)

Diese Auffassung von Kindheit zu befördern, zu unterstützen und für ein würdiges Aufwachsen von Kindern einzutreten, das ist Aufgabe von Kindheitspädagogen. Der Studiengang bereitet die Studierenden auf alle Berufsfelder vor, in denen sie mit den Bildungs- und Erziehungsprozessen von Kindern von ihrer Geburt bis zum 14. Lebensjahr zu tun haben.

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Alle Fakten auf einen Blick

Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
Credit Points

180

Regelstudiendauer

3 Jahre

Studienbeginn

jährlich zum 01. Oktober

Studienart Vollzeit
Zugangsvoraussetzungen
  •  allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder fachbezogene berufliche Qualifikation ohne Eignungsprüfung (§ 59 I LHG Baden-Württemberg) d. h. Meisterprüfung (HwO) o. ä. berufliche Fortbildung (z. B. Fachwirt IHK) in einem fachlich entsprechenden Bereich und Beratungsgespräch oder mit Eignungsprüfung (§ 59 II LHG Baden-Württemberg) d. h. abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem fachlich entsprechenden Bereich und in der Regel eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem fachlich entsprechenden Bereich
  • erfolgreiche Teilnahme an einem „Bewerbertag"

In Deutschland ausgebildete Erzieherinnen mit staatlicher Anerkennung, die eine bereits modularisierte Ausbildung absolviert haben (in der Regel Ausbildungsbeginn ab 2005) können an der SRH Hochschule Heidelberg ein auf vier Semester (120 ECTS) verkürztes Studium absolvieren.
Alle Bedingungen hierzu können Sie dem Antragsformular für ein verkürztes Studium entnehmen.

Sprachen Deutsch
Studiengebühr

 

590 € monatlich + einmalig 650 € Immatrikulationsgebühr

Schnuppervorlesung

Melden Sie sich für eine Schnuppervorlesung an und lernen Sie die besondere Studienatmosphäre an unserer Hochschule kennen. Einen ganzen Tag lang haben Sie die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen und Einblicke in den Studienalltag unserer Studierenden zu gewinnen.

Dem pädagogischen Alltag mit fundiertem Wissen begegnen

Der Studiengang ist interdisziplinär aufgebaut, um ein breitgefächertes Angebot theoretischer Wissensgrundlagen und deren praktische Relevanz und Umsetzung im pädagogischen Alltag effektiv und anregend zu vermitteln.

Der Praxisbezug ist ein wesentliches Element des Studiums an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg. Das erworbene Wissen wird in Fallbeispielen, Projekt- und Gruppenarbeiten vertieft. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis vermittelt hohe Handlungskompetenz und bereitet die Studierenden optimal auf das Berufsleben vor. Damit die Studierenden bereits während ihres Studiums die Komplexität des pädagogischen Handelns mit Kindern und ihren Familien in verschiedenen Lebenslagen kennenlernen, gehört ein halbjähriges Berufspraktikum zum festen Bestandteil des Studiengangs.

Inhalte des Studiums

Der Studiengang umfasst Inhalte aus den Disziplinen der Allgemeinen Pädagogik, der Soziologie, der Philosophie, der Psychologie, der Sozialen Arbeit, aus den Gesundheits- und Sprachwissenschaften. Die Studierenden erlernen im Laufe des Studiums die theoretischen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Disziplinen zu verstehen und in der Praxis zu reflektieren. Durch die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind die Anforderungen an die zuständigen Institutionen und die dort tätigen Pädagogen/-innen enorm gestiegen. Darüber hinaus ist der Bildungsauftrag durch die aktuellen bildungspolitischen Debatten zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten.

In dem dreijährigen Studium erwerben die Studierenden neben den grundlegenden Fachkompetenzen vertiefte Methoden- und Leitungskompetenzen, die für effektives pädagogisches Handeln notwendig sind.

„Praxisnah studieren: Theoretisches Wissen wird beim Spielen mit Kindern in die Tat umgesetzt“

Innerhalb eines modernen Curriculums werden die Studierenden anwendungsorientiert akademisch ausgebildet und auf die berufliche Praxis vorbereitet. Nur deutsche Hochschulen können ein derartiges Vollstudium in diesem spannenden und gesellschaftlich wichtigen Bereich anbieten.

Modulgruppe 1 „Fachwissenschaft Kindheitspädagogik“
Theorie, Methoden und Geschichte der Kindheitspädagogik, Kindliche Entwicklung, Medizinische Grundlagen und Inklusion

Modulgruppe 2 „Kommunikation und Interaktion“
Beratungskompetenz, Kommunikationstechniken und Persönlichkeitsentwicklung

Modulgruppe 3 „Bildungsbereiche“
Sprache und Naturwissenschaft, Gesundheits- und Bewegungserziehung, Religiöse und Ästhetische Bildung

Modulgruppe 4 „Rechtliche und ökonomische Grundlagen“
Gesellschaft und Interkulturalität, Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsmanagement, Gewaltprävention

Modulgruppe 5 „Recht und Ökonomie“
Management, Führung und Leitung und rechtliche Grundlagen der Kindheitspädagogik

Modulgruppe 6 „Wissenschaftliche Praxis“
Wissenschaftliches Arbeiten, Empirische Kindheitsforschung, Praktikum, Praxisprojekt

Das Studium eröffnet eine breite Auswahl von Berufsfeldern in Einrichtungen der Kindertagespflege, der Familien- Sozial- und Fachberatung, der stationären Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in sozialpädaggschen und psychiatrischen Institutionen, sowie im Bereich der Kindheitsforschung. Weiterhin besteht die Möglichkeit des Einstiegs in die Selbstständigkeit und in den internationalen Arbeitsmarkt.

 

Aufgrund des hohen Bedarfs an hochqualifizierten Fachkräften in kindheitspädagogischen Arbeitsfeldern (von Geburt bis 14. Lebensjahr) sind die Absolventen der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Abschluss des staatlich anerkannten Kindheitspädagogen (Bachelor of Arts) auf dem pädagogischen Arbeitsmarkt begehrte Fachkräfte.

Die Absolvent/-innen des Studiengangs „Kindheitspädagogik“ können in folgenden Berufsfeldern tätig werden:

  • in Kindertageseinrichtungen (Krippe, KITA, Hort)
  • in Familienzentren, Familienberatung und Familienbildung
  • in Schulen mit außerunterrichtlichen bzw. unterrichtserweiternden Bildungs- und Betreuungsangeboten (Ganztagsschule)
  • in der Frühförderung
  • Fachberatung für Kindertagesstätten
  • Stationäre Betreuung von Kindern und Jugendlichen in psychiatrischen und sozialpädagogischen Institutionen
  • Übernahme von Leitungs- und Managementfunktionen in Einrichtungen mit kindheitspädagogischem Fokus 

Zudem besteht die Möglichkeit, nach dem Bachelor of Arts an der SRH Hochschule Heidelberg einen konsekutiven Masterabschluss in „Soziale Arbeit“ mit den Schwerpunkten in der psychosozialen Beratung und Gesundheitsförderung zu erwerben. Damit ist entsprechend des Bologna-Prozesses ein vollständiges Hochschulstudium (5 Jahre mit Masterabschluss/300 ECTS-Punkte) mit der grundsätzlichen Qualifikation zur anschließenden Promotion im Bereich der Kindheitspädagogik möglich.

Keine Bewerbungsfrist, kein Numerus clausus!

Fragen rund um den Bewerbungsprozess richten Sie bitte an Eva Mayer: Telefon: +49 6221 88-1021

Neben den Angaben zu Ihrer Person müssen folgende Nachweise hochgeladen werden:

  1. Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur-/Fachhochschulzeugnis)
  2. Lebenslauf
  3. Motivationsschreiben

Sobald Sie Ihre Unterlagen vollständig in unserem Bewerbungsportal hochgeladen haben und diese von uns geprüft wurden, werden Sie von der Fakultät zu einem „Bewerbertag“ eingeladen.

Der „Bewerbertag“ dient in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen. Neben Aufgaben zum logischen Denken, zu Emotion und zur Sprache erhalten Sie in einem Einzelgespräch mit Dozenten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Ihre Motivation für den Studiengang persönlich und individuell darzulegen.

Spielraum für Kinder in Heidelberg

Erster Weltspieltag in Heidelberg am 28.05.2015 – organisiert durch die SRH Hochschule Heidelberg

Kegeln, Kreidespiele und Kindertänze – der erste Weltspieletag in Heidelberg bot den Teilnehmern viele Attraktionen. Unter der Leitung von Barbara Wolf, Professorin für Kindheitspädagogik an der SRH Hochschule Heidelberg, und der engagierten Mitarbeit von zwei Dutzend ihrer Studierenden wurde der erste Weltspieltag in Heidelberg initiiert. Der von der UNSESCO geförderte, internationale Aktionstag und wird Jahr für Jahr am 28. Mai begangen.

Das frühsommerliche Wetter lockte die Kinder und Jugendlichen in Scharen an, und das ab der ersten Stunde. Die Kleinen wurden beim Barfußpfad und Malen bei Laune gehalten, während sich die Größeren bei Street-Basketball, Hüpf- und Geschicklichkeitsspielen beweisen konnten. Vor den einzelnen, auf dem Karlsplatz verstreuten Stationen bildeten sich teils Warteschlangen, die geduldig von den Kindern angenommen wurden. „Wir freuen uns über die große Resonanz, die Hinweise in der Presse haben sich gelohnt. Ich sehe viele lachende Kinderaugen. Das, was wir geplant haben, war also nicht völlig verkehrt“, scherzt Julia Steputat, Studierende der Kindheitspädagogik an der SRH Hochschule Heidelberg, und leitet das Wort an Prof. Barbara Wolf weiter. Die Professorin leistete mit ihrer Organisation Pionierarbeit, denn während beispielsweise in Mannheim der Weltspieltag schon lange etabliert ist, gab es erstaunlicherweise in Heidelberg diesen Tag bislang noch nicht. „Der Weltspieltag soll darauf aufmerksam machen, dass Kinder zunehmend in Inseln wie Horte und Schulen abwandern und man sie immer weniger im Stadtbild wahrnimmt. Mit dem diesjährigen Slogan »Unsere Straße ist zum Spielen da« wollen wir auf diese Problematik aufmerksam machen“, so Prof. Wolf über das zentrale Anliegen. Und die Freude der jungen Besucher war unverkennbar: staunende und lachende Kinderaugen, wohin man auch schaute. Als Souvenir an diesen schönen Nachmittag gab es eine Urkunde, die die erfolgreiche Teilnahme am Weltspieltag bezeugte, sowie eine Geschenketüte, freundlicherweise gesponsert von der Heidelberger Badespaßprodukt-Firma Tinti.

„Die Kinder konnten nach Herzenslust spielen und zeitgleich war es auch eine tolle Möglichkeit für unsere Studierenden, die Inhalte des Studiums wie Bewegungserziehung und ästhetische Bildung zu erproben. Beide Seiten haben profitiert“, so die positive Bilanz von Barbara Wolf.

Schnuppern Sie Campusatmosphäre und schauen Sie einen Tag in den Studiengang Kindheitspädagogik an der SRH Hochschule Heidelberg.

Melden Sie sich für eine Schnuppervorlesung des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik an und lernen Sie die besondere Studienatmosphäre an unserer Hochschule kennen. Einen ganzen Tag lang haben Sie die Möglichkeit, Veranstaltungen zu besuchen und Einblicke in den Studienalltag unserer Studierenden zu gewinnen.

Die Anmeldung zum individuellen Schnuppervorlesungstermin erfolgt per E-Mail bei Frau Ghislaine Hoerold: ghislaine.hoerold@stud.hochschule-heidelberg.de

Fragen zum Studiengang? Sprechen Sie uns an.

Sekretariat

Sonja Schmidt

Sonja Schmidt

Organisation

an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften,
Sekretariat
Raum arc107
Ludwig-Guttmann-Str. 6
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 88-1029 E-Mail schreiben

Studiengangsleitung

Barbara Wolf

Prof. Dr. Barbara Wolf

Professorin

an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften,
Studiengangleiterin Kindheitspädagogik (B.A.)
Raum arc113
Ludwig-Guttmann-Str. 6
69123 Heidelberg
Telefon +49 6221 88-1468 E-Mail schreiben

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Pilotprojekt Kindliche Mehrsprachigkeit Russlanddeutsche Familien und ihre Sprachpraktiken

Leitung: Prof. Dr. Nataliya Soultanian

Aussiedler sind eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland. Die Nachkommen der ehemals nach Osteuropa ausgewanderten Deutschen haben seit den 50er-Jahren das Recht, nach Deutschland einzureisen und die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sind seit Beginn der Aussiedleraufnahme fast 4,5 Millionen Menschen zusammen mit ihren Familienangehörigen nach Deutschland gekommen. Die meisten Aussiedler kommen aus verschiedenen Regionen der ehemaligen Sowjetunion.

Diese Gruppe ist für die Sprachwissenschaft und die Pädagogik hinsichtlich ihrer sprachlichen und sozialen Integration besonders interessant. Zur wechselseitigen Beeinflussung der deutschen und der russischen Sprache, zu den Verläufen des Zweitspracherwerbs, zum kontextabhängigen Gebrauch beider Sprachen beispielsweise liegen bis jetzt kaum Untersuchungen vor.

Das erste Forschungsinteresse der Studie gilt dem Sprachgebrauch, der Sprachenverteilung, der Sprachentrennung und dem Sprachbeherrschungsgrad des Russischen und des Deutschen bei den Kindern von Aussiedlerfamilien. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, welchen Stellenwert die russische Sprache und die russische Kultur im Elternhaus einnimmt und ob und wie das Russische gefördert wird, um eine ausgewogene Entwicklung beider Sprachen zu ermöglichen.

Im weiteren Verlauf der Studie soll es auch darum gehen, wie in vorschulischen Einrichtungen auf die deutsch-russische Zweisprachigkeit von Aussiedlerkindern eingegangen wird. Um diesen Kindern eine hohe Bildungsbeteiligung in Kindertageseinrichtungen und später beim Schuleintritt zu ermöglichen, ist es wichtig, wie die Einrichtungen ihre interkulturelle Arbeit mit den Kindern und den Eltern weiter ausbauen können. Die Untersuchung beider Bereiche, des familiären und des institutionellen Kontextes, erlauben eine kritische Analyse des Sprachverhaltens und der Spracherziehung von Aussiedlerkindern und liefern die Grundlage für eine differenziertere Gestaltung ihrer Sprachförderung. Aktuell werden die erhobenen Daten ausgewertet und die ersten Ergebnisse diskutiert.